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Stellplatzfrage bei Kindergarten vorerst ungelöst
Stellplatzfrage bei Kindergarten vorerst ungelöst
19.12.2018 - 00:00 Uhr
Ottersweier (mig) - Die Erweiterung des Kindergartens St. Marien in der Mooslandstraße in Ottersweier wird die Gemeinde 2019 knapp eine Million Euro kosten. In der Ratssitzung am Montag ging es um die Frage, wie der Bebauungsplan für das gemeindeeigene Kindergartengrundstück geändert wird.

Die von der Gemeinde beauftragte Planerin Petra Schippalies schlug vor, auf dem Grundstück eine zweistöckige Bauweise zuzulassen, obwohl Kindergarten und Erweiterungsbau eingeschossig ausfallen. Bisher gelte im vorderen Bereich des Grundstücks eine Vorgabe von maximal drei Geschossen, der hintere Teil sei als Gemeinfläche ohne Baufenster eingetragen. "Der Erweiterungsbau schiebt sich in das Wohngebiet Geiersbühn hinein", erklärte die Planerin. Dort seien höchstens eineinhalb Geschosse zulässig.

Die Vorgabe, bis zu drei Geschosse hoch bauen zu können, sollte beibehalten werden, erklärte Annette Zink-Maurath (CDU). Diese Möglichkeit sollte man sich nicht vergeben, auch wenn derzeit eine höhere Bebauung nicht absehbar sei. Sie setzte sich damit durch, aber nur im vorderen Bereich an der Mooslandstraße. Im hinteren Teil des Grundstücks wird die Geschosszahl auf zwei begrenzt. Hier müsse man im Fall einer nötigen Aufstockung Rücksicht auf die Nachbarn nehmen, hatte Bürgermeister Jürgen Pfetzer argumentiert.

Für sich selbst müsse die Gemeinde im Bebauungsplan für den erweiterten Kindergarten keine Vorgaben für die Grünanlagen machen, erklärte Pfetzer. Es war aufgefallen, dass diese im Entwurf fehlen. Das Interesse der Gemeinde, das Außengelände grün anzulegen, liege auf der Hand, so Pfetzer.

Ungelöst bleibt vorerst die Frage der Stellplätze für den ab 2020 sechsgruppigen Kindergarten. Das Parken sei heute schon eine schwierige Angelegenheit, berichtete Herta Finkbeiner-Schilling (SPD). Die wenigsten Kinder würden zu Fuß oder mit dem Fahrrad gebracht. Die Planerin ging davon aus, dass vor dem Kindergarten acht Stellplätze angelegt werden können, was die SPD-Rätin bezweifelte. Pfetzer schlug vor, mit der evangelischen Gemeinde zu sprechen, deren Parkplatz bereits von den Erzieherinnen genutzt werde. Eine rückwärtige Anfahrt an den Kindergarten über das Wohngebiet Geiersbühn sei jedenfalls ausgeschlossen, meinte Schippalies, da die Straße dort zu schmal sei.

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