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"Kostbares Geschenk aus Gottes Hand"
'Kostbares Geschenk aus Gottes Hand'
20.12.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (hes) - "Unseren 60. Hochzeitstag bei bestmöglicher Gesundheit noch gemeinsam erleben und feiern zu dürfen, das ist für uns ein kostbares Geschenk aus Gottes Hand." Anni und Willi Berdon aus dem Händerdorf feiern heute in der Bühler "Kernstadtperle" das Fest der Diamantenen Hochzeit.

Am 20. Dezember 1958 haben sich Willi Berdon, ein Hänferdörfler-Urgestein, und Anni, geborene Riedl aus Althütte (Bayerischer Wald), in der Bühler Stadtkirche St. Peter und Paul die Treue fürs Leben versprochen. In einem Dankgottesdienst gestern Abend in der Ulrika-Nisch-Kapelle haben sie ihr Eheversprechen feierlich erneuert - im Beisein der Söhne Peter und Rolf, zweier Enkelkinder und Verwandten.

In Stuttgart, im einstigen, renommierten Hotel "Hansa", hatte es im Jahr 1955 zwischen dem jungen Bühler Kunstturner und Feldhandball-Spieler Willi und der Sportschützin Anni-Mirl gefunkt. Er arbeitete im Auftrag einer Stuttgarter Firma in seinen Wanderjahren dort an der Hauselektrikanlage. Sie wiederum war als "Zimmer-Fräulein" in Hoteldiensten.

Nach der Heirat wurde das von Willi Berdon umgebaute Elternhaus in der Mühlenstraße zum gemeinsamen Domizil. "Mein Taschengeld als Schulerbub", erzählt der Jubilar schmunzelnd, "habe ich mir als äußerst gewiefter Laufbursche bei der legendären Blume-Marie im Gasthaus gegenüber verdient." Mit 26 Jahren begann er als gelernter Elektromonteur seine Karriere bei den Bühler Stadtwerken, denen er fast 40 Jahre die Treue hielt. Aufgrund seiner sozialen Einstellung und seines fundierten Fachwissens war er mehrere Jahrzehnte Personalrat, Mitglied des Prüfungsausschusses der Elektroinnung Bühl/ Achern und Gesellenausschussvorsitzender.

Zahlreiche Auszeichnungen, beruflich wie auch auf Vereinsebene, so durch die Handwerkskammer, den TV Bühl oder die Narrhalla, geben beredtes Zeugnis über sein ehrenamtliches Engagement.

Untrennbar mit dem Namen Willi Berdon verbunden sind die gelungene HänferdorfSanierung und die "Fünfte Jahreszeit". In seiner "Amtszeit" setzten der "Hänferdorf-Bürgermeister Willi Bumbes I." und seine Anni mit der Gemeinschaft "Alt-Hänferdorf" viel kreative Akzente wie die vielfach prämierten Umzugswagen. Unvergessen sind den älteren Bühlern Auftritte an Fastnacht als "OB-BU", Double des ehemaligen Bühler Oberbürgermeisters Erich Burger.

Unter seiner Ägide wurde 1987 das "Lindenbrunnenfest" initiiert, das bis heute, inzwischen unter neuer Leitung, Hunderte Besucher ins Hänferdorf lockt.

Einen langweiligen Rentneralltag gibt es für das "diamantene Hochzeitspaar" nicht. Vor zehn Jahren hat "Willi der Eisenharte" im alten Wasserkraftwerk Lauf ein Elektromuseum aufgebaut. Mit knapp 87 Jahren investiert er dort seine Zeit und macht Führungen auch für Schulklassen. Sichtlich bewegt, in eher ungewohnter Demut, bekennt er abschließend: "Ohne meine Anni wäre mein Engagement zum Wohl meiner Heimatstadt, ihrer Bürgerinnen und Bürger, niemals möglich gewesen", worauf seine Frau ihm charmant ihr schönstes Lächeln schenkt. Gesund bleiben und noch möglichst viele Stunden der Gemeinsamkeit erleben zu dürfen, das ist der Zukunftswunsch beider zum heutigen Jubeltag. Die gegenseitige Wertschätzung, das Vertrauen und gemeinsame Interessen prägen die Zeit ihres trauten Lebenswegs.

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