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Tief André sorgt für einen Kessel Buntes
Tief André sorgt für einen Kessel Buntes
07.01.2019 - 00:00 Uhr
Bühl/Schwarzwaldhochstraße (gero) - An diesen André werden sich die drei Könige, die gestern und am Samstag im Tal von Haus zu Haus zogen, noch lange erinnern. André heißt der stürmische Geselle, nach dem der Deutsche Wetterdienst das Tief benannte, das im Höhengebiet für einen Kessel Buntes sorgte. Es hatte so ziemlich alles im Gepäck, was die Wetterküche anzubieten hat: Nieselregen, Schneesturm und Eisregen. Viel schlimmer geht's nimmer.

Immerhin sorgte André dafür, dass im Höhengebiet erstmals die meisten Lifte in Betrieb gingen; selbst auf Hängen, die über keine technische Beschneiung verfügen wie am Ruhestein, Vogelskopf, auf der Zuflucht oder am Kniebis. Dort muss man sich mit zehn bis 20 Zentimeter Naturschnee begnügen. Besser sieht es auf Unterstmatt und am Seibelseckle aus, wo die Liftboys die Kältegrade der vergangenen Woche nutzten, um die Propellermaschinen anzuwerfen. Dort liegen auf den beschneiten Abfahrten bis zu 40 Zentimeter des weißen Goldes.

Wider der meteorologischen Vorhersagen waren die Niederschläge am Samstagnachmittag bis in höchste Lagen in Nieselregen übergegangen. Am Abend rieselte dieser auch noch in gefrorener Form aus dem dichten Wolkenvorhang. Das wiederum führte dazu, dass die Bügel des Bühlertallifts auf Hundseck gestern Morgen erst enteist werden mussten und der Saisonauftakt mit einer Stunde Verspätung erfolgte. Wie auf Hundseck war auch im unteren Teil des Mehliskopfes seit Tagen die Beschneiungsanlage in Betrieb. Dort wurde ein kleiner Lift in Betrieb genommen.

Langläufer sind hingegen immer noch nicht so richtig in die Spur gekommen, weil die Naturschneedecke maximal 15 bis 20 Zentimeter beträgt und noch keine maschinelle Präparierung erlaubt. Lediglich am Kniebis konnten Nationalpark-Mitarbeiter dank Beschneiungstechnik einen kleinen Rundkurs spuren.

Heute übrigens soll den Prognosen zufolge André einen Schwächeanfall erleiden und Tief Benjamin Platz machen. Ein frostiger Geselle ist der aber wohl auch nicht. Die Temperaturen sollen um oder leicht unter dem Gefrierpunkt liegen. Größere Neuschneemengen werden nicht erwartet, so dass die Bedingungen als befriedigend bis gut eingeschätzt werden. Immerhin: Lawinengefahr besteht nicht.

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