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"Tag des Trikots" auch in der Region
'Tag des Trikots' auch in der Region
10.01.2019 - 00:00 Uhr
Von Marvin Lauser

Bühl/Ottersweier - Das Handballfieber hat die Spieler und Verantwortlichen in der Region gepackt, und das schon vor dem ersten Anwurf bei der Weltmeisterschaft der Männer heute Abend (18.15 Uhr im ZDF) in Berlin. Bei der SG Kappelwindeck/



Steinbach schauen laut Albin Kern, sportlicher Leiter Männer und männliche



A-Jugend, heute Abend 60 bis 70 Handballfans gemeinsam den ersten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft gegen Korea.



Im Vereinsheim in der Klotzbergstraße in Kappelwindeck habe sich der Verein ein "WM-Studio" eingerichtet, wie es Kern nennt, und zeigt dort alle fünf deutschen Vorrundenspiele. "Wir wollen unseren Nachwuchsspielern und Vereinsmitgliedern eine Möglichkeit bieten, die Spiele bei einem vereinsinternen Public Viewing zu schauen." Für die Hauptrunde suche man gerade nach einer größeren Alternative. Unter anderem habe man das Marienhaus in Steinbach ins Auge gefasst. Dort hatten 2016 rund 150 Mitglieder und Freunde der Rebland-SG den Europameistertitel der "Bad Boys" verfolgt.

Sehr erfreut zeigte sich Kern über die TV-Rechtevergabe: "Gott sei dank kommt die Weltmeisterschaft wieder bei ARD und ZDF, denn Pay-TV hat ja doch nicht jeder". Die beiden vergangenen Weltmeisterschaften in Katar (2015) und Frankreich (2017) waren in Deutschland wegen gescheiterter Verhandlungen nur im Bezahlfernsehen beziehungsweise im Internet zu sehen gewesen.

WM-Titel soll wie 2007 das Zugpferd werden

Auch Johannes Huck, Handball-Jugendleiter bei der Turnerschaft Ottersweier, freut sich, dass die deutschen Spiele im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kommen, und betont: "es sind ja schon eher die Handballfreaks, die WM-Spiele im Stream bei Sportdeutschland.tv im Internet schauen".

Nicht nur durch die größere Fernsehpräsenz erhoffen sich Kern und Huck einen Handball-Boom ähnlich wie nach dem Wintermärchen 2007, als die deutschen Handballer im eigenen Land Weltmeister geworden waren und in der Spitze bis zu 20 Millionen Menschen vor dem Fernseher saßen.

Was solche Erfolge bewirken können, kann man laut dem SG-Verantwortlichen Kern sowohl in der Handball-Bundesliga - der stärksten Liga der Welt - als auch in der aktuellen, aus vielen jungen Spielern bestehenden Nationalmannschaft sehen. Der TSO-Jugendleiter Huck betont, dass diese mediale Präsenz nach einem Erfolg wie 2007 einen Boom auslösen kann, der tatsächlich Kinder und Jugendliche zum Handballsport und ins Training bei den Vereinen in der Region bringt. "Der Titel 2007 war ein echtes Zugpferd, das hat man auch in der Halle in Ottersweier gemerkt", betont Huck. Er wünscht sich, dass das deutsche Team mindestens bis ins Halbfinale kommt.

Um schon vor dem Eröffnungsspiel Werbung für die Sportart zu machen, hat der Südbadische Handballverband (SHV) gemeinsam mit dem Deutschen Handballbund (DHB) den heutigen Donnerstag zum "Trikot-Tag" ausgerufen. Handballbegeisterte sollen in ihrem Vereinstrikot in die Schule, zur Universität oder zur Arbeit gehen, um Aufmerksamkeit für ihre Vereine zu erzeugen. Bei der SG Kappelwindeck/Steinbach machen laut Kern um die 60 Nachwuchsspieler mit, so dass heute an einigen Schulen der Region "sicherlich eine bunte Mischung aus blauen und gelben Trikots vertreten ist".

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