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Investitionen in moderne Infrastruktur
Investitionen in moderne Infrastruktur
14.01.2019 - 00:00 Uhr
Bühlertal (eh) - Zum 26. Neujahrsempfang der Talgemeinde begrüßte Bürgermeister Hans-Peter Braun gestern Vormittag zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im voll besetzten Saal im Haus des Gastes. Er zeigte an vielfältigen Beispielen auf, dass in Bühlertal zukunftsweisend in moderne Infrastruktur investiert wird und ein großes bürgerschaftliches Engagement für ein angenehmes Miteinander sorgt. Braun kündigte seine Wiederkandidatur für den Kreistag an.

"Voller Stolz blicke ich auf die vielfältigen Einsätze, Projekte und Aktivitäten, die im vergangenen Jahr unser Gemeinwesen bereichert haben", zählte Braun eine lange Reihe ehrenamtlicher Tätigkeiten auf. "Sie alle sind ein Segen für Bühlertal. Ohne Sie wäre manches nicht umsetzbar. Ich bin dankbar und froh, dass es euch alle gibt", formulierte er.

Braun berichtete von einem weiteren Bevölkerungswachstum im vergangenen Jahr um 47 Personen. Die Einwohnerzahl liege nun bei 8 130. Dies zeige, dass sich Bühlertal als prosperierende Wohngemeinde mit einer intakten Infrastruktur, einem funktionierenden Gemeinwesen, bezahlbarem Wohnraum sowie hervorragenden Bildungs- und Betreuungsangeboten präsentiere.

Zu den Neubürgern zählten auch die 123 Flüchtlinge, die derzeit an acht Standorten untergebracht seien. Einige hätten bereits eine Arbeit gefunden und stünden mit ihren Familien auf eigenen Füßen. Die Schwierigkeiten mit Fehlalarmen im Haus Mecki, wo derzeit 36 Flüchtlinge wohnen, seien größtenteils beseitigt.

Mittelfristig seien zirka 13 Millionen Euro an Investitionen in die Infrastruktur geplant. Auf die städtebaulichen Maßnahmen und Planungen ging Braun ausführlich ein, ebenso ließ er die bisherigen Schritte der Schwimmbadsanierung Revue passieren.

Neue Kostenschätzung für Schwimmbad

Kostenschätzungen für die Entwurfsplanungen liegen bei rund 6,7 Millionen Euro. Die Verwaltung habe sich mittlerweile mit den Planern über mögliche Optimierungen und Kostenreduzierungen zusammengesetzt und eine neue Kostenschätzung erarbeitet.

Dies werde im Februar in einer öffentlichen Ratssitzung präsentiert. Im März solle über die Planungen abgestimmt werden. Eine Nachfolgeregelung für den Bademeister wolle man in die Wege leiten, wenn über die Sanierung entschieden sei.

Der Rathauschef betonte, dass auch die Digitalisierung weiter vorangetrieben werde. Grundstock dabei sei der Aufbau des überörtlichen Glasfasernetzes, der in diesem Jahr vom Landkreis gestartet werde. Für den weiteren Netzausbau habe man mittelfristig 500 000 Euro eingeplant. Außer für den in Auftrag gegebenen Masterplan könnten keine Fördergelder erwartet werden. Die Digitalisierungsmaßnahmen an der Franziska-Höll-Schule seien nahezu abgeschlossen.

Für den auf 2020 verschobenen Anbau des Feuerwehrgerätehauses warb Braun um Verständnis: "Verwaltung und Gemeinderat wissen um die Erfordernis. Wir wollen für die Gemeinde jedoch die bestmögliche Finanzierung." Ein weiteres Schmuckkästchen der Gemeinde sei die Neukonzeption des Museums Geiserschmiede. Braun lud zum Museumstag am 20. Januar ein. Museumsleiterin Ina Stirm und ihrem Team sprach er ein dickes Lob aus.

Für ihre unermüdliche Heimatforschung dankte Braun Renate Baumann. Sie hatte im November ihr neues Buch veröffentlicht, in dem sie die Historie aller örtlichen Gaststätten und Lebensmittel erzeugenden Betriebe darstellte. "Sie haben mit ihrem Engagement eine wertvolle Arbeit zur Dokumentation der Geschichte geleistet."

Braun beleuchtete weitere ehrenamtliche Projekte und schloss mit dem Appell an die Gäste, sich als Kandidat bei den Kommunalwahlen einzubringen und Gemeindegeschehen selbst mitzugestalten.

Der Männergesangverein Sängerbund unter Leitung von Elke Haag umrahmte den Empfang mit mehreren Liedern. Unter anderem sangen sie das neu ausgegrabene Lied aus der Nachkriegszeit "Bühlertal - Heimattal".

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