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Eingeschlossene Wintersportler wieder in Sicherheit
Eingeschlossene Wintersportler wieder in Sicherheit
15.01.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (marv) - Zwölf Personen, darunter zwei Jugendliche, die seit vergangenen Freitag auf der Akademischen Skihütte auf der Hornisgrinde festsaßen, konnten sich gestern Mittag selbst in Sicherheit bringen und erreichten zu Fuß über den Ochsenstall unversehrt Unterstmatt. Schneebruchgefahr, Sturm und wetterbedingte Straßensperrungen hatten die Gruppe am Wochenende von der Außenwelt abgeschnitten.

Zu einer von der Bergwacht Schwarzwald und der Polizei bereits vorbereiteten Evakuierung per Hubschrauber kam es daher nicht.

Bereits am Sonntagmittag hatten Polizei und Feuerwehr 31 Personen, die in der Gaststube "Zur großen Tanne" auf Unterstmatt übernachtet hatten, evakuiert. 16 davon waren Hausgäste, 15 weitere Personen waren am Samstagabend nicht mehr ins Tal gekommen, schilderte Hüttenwirt Günter Feist. Sechs weiteren Gästen, die gestern anreisen wollten, musste er absagen, erklärte Feist dem BT. Am Sonntag habe er bereits Tischreservierungen für 20 Gäste ablehnen müssen. Feist, der nach eigenen Angaben "aus einem anderen Holz" als andere Hoteliers geschnitten sei, biete allen seinen Gästen, die aufgrund von höherer Gewalt ihre Zimmer nicht nutzen konnten, die Möglichkeit, innerhalb von 365 Tagen die versäumten Tage nachzuholen, wenn er im gewünschten Zeitraum Zimmer frei hat.

Auch andere Gastronomen und Hoteliers im Höhengebiet waren vom Schneechaos betroffen: "Wir haben es schon gemerkt, dass weniger Gäste gekommen sind", erklärte Daniel Trayer, der gemeinsam mit seinem Vater Josef die Ruhesteinschänke betreibt. "In den vergangenen vier, fünf Tagen, vor allem aber am Samstag, haben wir hohe Umsatzeinbußen gehabt. Es war einfach ein bisschen weniger los als sonst" , wusste Trayer zu berichten. Wegen einer Sturmwarnung habe man vergangenen Samstag nur bis 18 Uhr geöffnet gehabt. Ansonsten hat die Ruhesteinschänke von 9 bis 22 Uhr geöffnet.

Die Rasthütte Seibelseckle und die Grindehütte, die von der Familie Zepf betrieben werden, blieben gestern geschlossen. Ilona Zepf-Finkbeiner erklärte gegenüber dem BT, dass die Grindehütte in den vergangenen Tagen nur am Freitag und am Samstag bis etwa 14 Uhr geöffnet hatte.

Eine 30-köpfige Geburtstagsgesellschaft, die eigentlich in der Grindehütte hatte feiern wollen, musste ins familieneigene Forsthaus Auerhahn in Hinterlangenbach ausweichen.

Das Berghotel Mummelsee war gestern und am Sonntag geschlossen. Bereits am Samstag war das Hotelteam von den Sperrungen betroffen und von der Außenwelt abgeschnitten. Heute soll der Hotelbetrieb voraussichtlich wieder aufgenommen werden.

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