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Ortschaftsrat Weitenung drängt auf Tempo 30
Ortschaftsrat Weitenung drängt auf Tempo 30
08.02.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (ar) - Der Stadtteil Weitenung bringt erneut seinen politischen Willen für die Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer zum Ausdruck. In öffentlicher Sitzung am Mittwochabend waren sich alle Ortschaftsräte einig, einen entsprechenden Antrag für die Fremersbergstraße (K 3738) bei der Straßenverkehrsbehörde zu stellen.

Fast flächendeckend gilt Tempo 30 in allen Wohnbereichen des Orts. Auch wurde Tempo 30 in der Weitenunger Straße zwischen Rathaus und Ortsrand eingeführt - eine Straße, die vielfach als Abkürzung zwischen der A5-Ausfahrt Bühl und dem Baden-Airpark genutzt wird.

Immer wieder äußerten Bürger den Wunsch, auch in der Ortsdurchfahrt K 3738 die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu beschränken, doch die Bitten blieben laut Ortsvorsteher Daniel Fritz bislang ungehört. "Es wurde immer wieder auf die überörtliche Straße verwiesen und darauf, dass wir die Kriterien nicht erfüllen", erklärte er. Die Ortsverwaltung habe aus eigenem Antrieb Geschwindigkeitsmessanlagen in der Fremersbergstraße aufstellen lassen, gleichwohl werde noch immer zu schnell gefahren.

Fritz gab die Ergebnisse der letzten Messung bekannt, die eine Woche lang von Freitag bis Donnerstag erfolgt war. "Der größte Teil der Autofahrer ist vernünftig, aber es gibt Ausreißer, die bis zu 85 km/h in der Fremersbergstraße auf Höhe des Friedhofs fahren", so Fritz. Rund 15 000 Fahrzeuge seien gezählt worden, durchschnittlich also 2 400 pro Tag. Der Lkw-Anteil lag bei vier Prozent. Den meisten Verkehr müssten die Weitenunger zur Feierabendzeit ertragen, während in den Nachtstunden wenige Fahrzeuge durch den Ort rollen. Durchschnittlich 1 500 Autofahrer seien täglich über die Ottenhofener Straße in Richtung Vimbuch unterwegs.

"Den Antrag auf Tempo 30 in der Fremersbergstraße halten wir für wichtig und richtig", betonte der Weitenunger Ortsvorsteher. Es gehe darum, die Belastungen durch Lärm, Emissionen und Schwerlastverkehr zu reduzieren.

Seit mehr als zehn Jahren bemühe man sich um eine Geschwindigkeitsreduzierung der K 3738, äußerte Karl Huck (CDU) sein Unverständnis, dass nicht möglich sein soll, was "woanders geht". "Eigentlich ist es doch nur die Umsetzung von Bürgerwillen", bekräftigte Rüdiger Huck (FW).

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