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Mehr Sicherheit für Bühlot-Anwohner
Mehr Sicherheit für Bühlot-Anwohner
13.02.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (gero) - Gut Ding will Weile haben und professionell vorbereitet sein: Am 4. September vergangenen Jahres hatte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl den Förderbescheid für das Hochwasserschutzkonzept Bühlot mit ökologischen Begleitmaßnahmen persönlich vorbeigebracht, gestern nun rückte der Bagger auf dem Altschweierer Durst-Gelände an, um den Mutterboden abzuschieben.

Notwendig wird die insgesamt 1,6 Millionen Euro teure Maßnahme, die der Zweckverband Hochwasserschutz Raum Baden-Baden/Bühl abwickelt, aufgrund bautechnischer Defizite an beidseitigen Bühlotmauern und mangelnder ökologischer Durchlässigkeit. Nach deren Abbruch werden Bohrpfähle eingerammt, um die Uferbereiche zu stützen. Die neuen Mauerwerke werden aus Natursteinen, Verblendungen und Beton errichtet.

Außerdem werden bei der Bühlotbrücke das marode Wehr und die Fischtreppe entfernt. Die Sportangler hätten gerne die Beibehaltung dieser Aufstiegshilfe gesehen, weil sie von Bachforellen leicht überwunden wird, nicht aber vom verhassten Döbel, der mit Vorliebe Kleinfische frisst und als Laichräuber junger Forellenbrut gilt. Grundlage der Maßnahme sind die "EU-Wasserrahmenrichtlinien" in Bezug auf den ökologischen und chemischen Gewässerzustand.

Auf ein hundertjährliches Hochwasser vorbereitet wurden in den vergangenen Jahren in Altschweier bereits der "Absturz Oser" und der Obere Mühlenweg. Auf der Agenda steht nun noch der Absturz bei der Rohrhirschmühle, wie Verbandsgeschäftsführerin Viviane Walzok mitteilte.

Die aktuelle Maßnahme erstreckt sich zwischen der Bühlot-Brücke beim Weingut Huber und dem Anwesen Bühler Seite 32 (Kirschner). Die Fer tigstellung wird im Frühjahr 2020 erwartet. Danach kann die Neugestaltung des Durst-Geländes in Angriff genommen werden. Sie ist relativ unspektakulär und sieht lediglich Parkplätze "mit viel Grün vor"; eventuell auch ein Pavillon und ein Denkmal zu Ehren des Rädelsführers Bastian Gugel.

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