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Lattengerüst soll Gebäudevolumen visualisieren
Lattengerüst soll Gebäudevolumen visualisieren
01.03.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (efi) - Mitglieder der "Bürgerinitiative zum Schutz der Oase beim Kinder- und Familienzentrum" übergaben am Mittwochnachmittag im Rathaus weitere 300 Unterschriften an Oberbürgermeister Hubert Schnurr. Mehr als 90 Einwendungen gegen die bebauungsrechtliche Überplanung des Kifaz-Gartens mit einem dreigeschossigen Neubau für eine Mensa, ein Jugendcafé und weitere Klassenräume waren bereits bis Ende November eingegangen.

Die Initiative möchte erreichen, dass der Baumbestand im Kifaz-Garten auch nach der Realisierung des Neubaus erhalten bleibt. Unter der Überschrift "Hände weg von der grünen Oase beim Kifaz" fordert sie in ihrer Petition die Stadt dazu auf, Alternativstandorte "ernsthaft" zu prüfen.

OB Schnurr ließ wissen, dass das der Bürgerinitiative zugesagte Gespräch für den 20. März terminiert ist. Daran teilnehmen werden auch die Fraktionsvorsitzenden. Wie der Rathauschef weiter ankündigte, soll ein Tag zuvor auf dem Gelände ein Lattengerüst aufgebaut werden. Die Stadt entspricht damit dem Wunsch der Bürgerinitiative, ein Baugespann aufstellen zu lassen, um die Wirkung des geplanten Gebäudevolumens in seinem Umfeld besser beurteilen zu können.

Die Unterzeichner der Unterschriftenliste seien "alle für den Bau der Mensa, der für Schüler und Schulen ein wichtiger Treffpunkt ist", erklärte Doris Braszus von der Initiative gegenüber dem OB. "Aber nicht einverstanden sind sie mit dem geplanten Standort im Kifaz- Garten, der damit weitgehend zerstört wird." Die Gruppe setze sich nicht nur für den Erhalt dieser Baum- und Grünfläche zum Klimaschutz und von Spielmöglichkeiten für Kinder ein, "die nicht im Schatten eines dreistöckigen Gebäudes spielen sollen, sondern für den Erhalt des gesamten Baumbestandes in der ganzen Stadt", fügte Braszus an.

Die passende Einbindung in die Campusplanung könnte nach Meinung der Bürgerinitiative auch neben der Mediathek ermöglicht werden. "Die Verpflichtung, in den Städten Altbestände möglichst zu schützen und zu erhalten, sollte auch in Bühl ein Ansporn sein."

Die Sprecherin der Initiative führte zudem das Modellprojekt "Klimopass" an, an dem Bühl beteiligt ist, die damit verbundenen Bürgerinformationen zum Thema Klima und Energiewirtschaft sowie den Themenpfad "Klimawandel und Anpassung" im Jahr 2017. "Nach diesen wichtigen theoretischen Informationsmöglichkeiten sollten jetzt praktische Taten folgen", argumentierte die Bürgerinitiative.

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