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"Anbaden" mit SPD-Chef und Ortsvorsteher
'Anbaden' mit SPD-Chef und Ortsvorsteher
13.04.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (gero) - Für die kleine Badestelle am Weitenunger Baggersee sind die letzten juristischen Voraussetzungen geschaffen. Einstimmig erließ der Gemeinderat am Mittwochabend eine Rechtsverordnung samt Badeordnung. Dem Saisonauftakt am 1. Mai steht also nichts mehr im Weg, und auch für Gaudi ist gesorgt: SPD-Fraktionschef Peter Hirn und der Weitenunger Ortsvorsteher und Stadtrat Daniel Fritz (CDU) werden am Mittwoch, 1. Mai, um 11.30 Uhr das "Anbaden" vornehmen.


Auf diese, ursprünglich als Scherz gedachte "Wette", hatte nochmals Hirns Fraktionskollegin Barbara Becker schlitzohrig erinnert. Beide standen zu ihrem Versprechen, wenn auch - eingedenk der aktuellen Luft- und Wassertemperaturen - mit einem leicht eisigen Lächeln.

Nur der OB hatte an dem Becker'schen Hinweis seine helle Freude und sprach von einem offiziellen "Anschwimmen" zur neuen Badesaison. Diese beginnt am ersten Tag des Wonnemonats und endet am 30. September.

Geschwommen werden darf (auf eigene Gefahr) von 8 bis 20 Uhr. Danach, so sieht es die Badeordnung vor, ist das Gelände "unverzüglich zu verlassen". Verboten sind das Mitführen von Tieren, eine gewerbliche Nutzung, das Tauchen mit technischem Gerät, das Befahren des Sees mit Wasserfahrzeugen, das Einsetzen von Modellbooten, der Konsum alkoholischer Getränke, Grillfeuer, Ballspiele oder Nacktbaden.

Auch das Abspielen von Musik über die verschiedensten Tonträger (auch Smartphones) wird nicht geduldet. Nicht zu vergessen: "Sexuelle Handlungen jeglicher Art" sind ebenfalls untersagt.

Einige "Fragezeichen" setzte Peter Hirn bei der Überwachung des Badebetriebs durch ehrenamtliche Weitenunger Bürger. Sie sind, selbst bei Verstößen gegen die Badeordnung, gegenüber den Verursachern nicht weisungsbefugt. Darauf verwies auch Karl Ehinger (FW), der die Schaffung der Badestelle ebenfalls freudig zur Kenntnis nahm. Ihm gefiel konkret auch das Film-, Fotografier- und Rauchverbot.

Daniel Fritz fand die Badeordnung "wichtig und richtig". Sie erlaube bei Verstößen auch die Ausstellung von hohen Bußgeldern. Das Ordnungsamt der Stadt, richtete er einen Appell an die Verwaltungsspitze, müsse mit regelmäßigen Kontrollen zeigen, dass sie es mit der Umsetzung der Rechtsverordnung ernst meine. Schließlich besäßen immerhin diese städtischen Mitarbeiter gegenüber den Badegästen, die sich nicht an die Vorgaben halten, ein Weisungsrecht.

Wie berichtet, haben sich 15 Weitenunger Bürger bereit erklärt, vor Ort nach dem Rechten zu schauen. Weiteres ehrenamtliches Aufsichtspersonal, so Ortsvorsteher Fritz, sei willkommen. Dem "Anbaden" am 1. Mai sieht er "entspannt" entgegen.

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