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Freude, Trauer und überschwänglicher Jubel
Freude, Trauer und überschwänglicher Jubel
15.04.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (jure) - Neues Leben, aufbrechende Blüten und Farbenvielfalt sind Begriffe, die mit dem Frühling assoziiert werden. Am Samstagabend ließen sie sich auf das Frühlingskonzert des Eisentäler Chors "TonArt" übertragen. Es war das erste große Konzert mit Chorleiterin Elisabeth Zarayskaja in der Eisentäler Pfarrkirche und es war geprägt von vielen neu einstudierten Liedern.

Stehende Ovationen waren der beste Beweis dafür, wie sehr der Chor mit seiner facettenreichen Liedauswahl beeindruckt hatte. Dirigentin Elisabeth Zarayskaja hatte Segens- und Lobpreislieder mit weltlicher Chorliteratur aus den Genres Rock und Pop kombiniert und damit bewiesen, dass auch ein Lied der Band "Unheilig" sehr gut in das Repertoire und auch in ein Kirchenkonzert passt. Schließlich drehten sich viele der Stücke um die österliche Botschaft "Sterben und neues Leben".

Freude, Trauer und überschwänglicher Jubel vermittelte der engagierte Chor mit seinem Konzert. Mit viel Gefühl, fast schon pathetisch, ließen die über 20 Sängerinnen und Sänger den Lobpreis "Herr in deinem Haus" erklingen. Temporeich und mit großer Ausdruckskraft vermittelte die Interpretation von "Fürchte dich nicht" gleichsam auch Sicherheit, Gott vertrauen zu können. Konträr dazu wirkte das Segenslied "The Lord bless you und keep you", das vom Chor einfühlsame Zurückhaltung forderte. Psalmenbilder wurden mit dem Lied "In your arms" aufgegriffen, in dem Edgar Genter als Solist brillierte. Nicht nur bei diesem Stück bestach der Chor durch harmonischen Klang. Auch bei Stücken mit anspruchsvoller Melodieführung wie "Power" war der Probenfleiß unüberhörbar.

Den Übergang von geistlicher zu weltlicher Musik gestaltete der zwölfjährige Toni Marinkic, der mit einem kleinen, aber eindrucksvollen Auftritt seine Premiere feierte. Mit "Accidentally in Love" und dem unter die Haut gehenden Lied "Geboren um zu leben" begann der zweite Programmteil. Nicht minder berührend sang der Chor "Can you feel the love tonight".

Das Geheimnis ihrer Motivation verrieten sie mit "Sing", von Mark Brymer arrangiert. "Einfach mitmachen, mitsingen, mitklatschen" und schöne Stunden erleben, so fasste Georg Feuerer, dem Begrüßung und Dankesworte oblagen, das Konzert zusammen.

Eva Graf gab als Moderatorin Hintergrundinformationen zu den zahlreichen Stücken. Bekannte Ohrwürmer wie "Lass die Sonne in dein Herz" oder "You've got a friend" in der Version von James Taylor bestachen ebenso durch ihre Botschaften wie "Perhaps Love" mit seinen sehnsuchtsvollen Anleihen.

Eine Überraschung gelang dem Eisentäler Chor mit der Interpretation des Toto-Welthits "Africa", bei dem die Sänger Regen, Wind und Donner kurzerhand durch eigene "Handarbeit" ersetzten. "Voices that care" war dann nochmals vor allem für die vier Tenor- und zwei Basssänger eine Herausforderung, um dem Stück das nötige Pathos zu verleihen. Ein Lied durfte nicht fehlen und wurde als Zugabe "serviert": Halleluja aus dem Film "Shrek".

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