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Gemeinsam auf dem Weg zum Rathaus 4.0
Gemeinsam auf dem Weg zum Rathaus 4.0
13.06.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (red) - Die Digitalisierung stellt Stadtverwaltungen vor Herausforderungen. Um diese zu stemmen, hat sich Bühl mit anderen Kommunen zusammengetan. Zum dritten Mal trafen sich Vertreter der Kooperationspartner in der Zwetschgenstadt. Dabei schlossen sie sich zu Arbeitsgruppen zusammen, die sich künftig mit Themen wie dem Online-Bürgerservice auseinandersetzen werden.

Dass die Stadt Bühl den digitalen Wandel vorantreiben will, drückt sich laut einer Mitteilung der Verwaltung unter anderem in der Ausschreibung für die Stelle eines Digitalisierungsbeauftragten aus. Fernziel sei eine digitale Agenda. Ober-bürgermeister Hubert Schnurr wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: "Unser Anspruch ist, mit Entwicklungen Schritt zu halten."

Um dem gerecht zu werden, sollen digitale Projekte auch im Schulterschluss umgesetzt werden. Bühl hat sich dafür mit Baden-Baden, Rastatt, Gaggenau, Bretten, Bruchsal, Ettlingen, Rheinstetten und Stutensee zusammengetan.

In der vergangenen Woche tagte die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) zum dritten Mal. Moderiert und beratend begleitet durch eine Agentur aus Freiburg, initiierte der Kommunalverbund bei diesem Termin Projektgruppen zu fünf Themen. Daniel Bauer, Leiter des Bühler Fachbereichs Personal/Organisation, bei dem das Thema Digitalisierung verortet ist, sagt: "Mit den fünf Projektgruppen gehen wir Grundlagen der Digitalisierung an, die wir eigenständig in den einzelnen Kommunen nur schwer umsetzen könnten. Deshalb setzen wir auf Synergieeffekte und Arbeitsteilung, ohne den lokalen Aspekt der Digitalisierung zu vernachlässigen."

In den Projekten "E-Akte" und "Digitaler Rechnungslauf" steht der Informationsaustausch im Vordergrund, um eine möglichst rasche digitale Grundstruktur in den Verwaltungen zu schaffen. Die Digitalisierung von Serviceprozessen soll über die Arbeitsgruppe "Online-Bürgerservices" beschleunigt werden. Weitere Themen sind eine Online-Plattform für Vereine und bürgerschaftliches Engagement sowie die Schaffung von Voraussetzungen, um die Infrastruktur für eine smarte Stadt aufzubauen.

Mit dem Treffen in Bühl begann die Projektarbeit. Bis zum Sommer möchten die Teilnehmer Grundlagen erarbeiten, um dann Schritt für Schritt Maßnahmen umzusetzen.

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