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Prävention gegen Rattenplage
Prävention gegen Rattenplage
18.06.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (jo) - Was hat es mit den dunkelgrünen Boxen auf sich, die auf dem Gelände am Bühler Krankenhaus verteilt am Boden aufgestellt sind? Dies fragte sich eine BT-Leserin, die dort zuweilen mit ihrem Hund bei Spaziergängen vorbeikommt. Ein Aufkleber gibt knapp Auskunft: "Vorsicht! Ratten- und Mäuseköder." Ariane Runge von der Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit des Klinikums Mittelbaden lässt auf Anfrage wissen: "Dies ist eine reine Präventivmaßnahme."

Dazu sah man sich veranlasst, nachdem im Frühling vergangenen Jahres die Population der Nager recht zahlreich gewesen sei. Dies sollte sich nicht wiederholen. Offensichtlich hat die Methode dieser Art von Schädlingsbekämpfung Erfolg: "Wir haben im Moment keine Rattenplage", unterstreicht Runge.

Auch gebe es für Hundehalter keinen Grund zur Besorgnis, berichtet sie nach Rücksprache mit einem Techniker der Bühler Klinik. Die bis auf das Schlupfloch fest verschlossenen Boxen enthielten einen Duftstoff, der speziell auf Ratten abgestimmt sei: "Da geht kein Hund, keine Katze und kein Marder rein." Auch im Keller des Krankenhauses seien ein paar dieser Fallen aufgestellt worden.

Allerdings: Der Aufkleber auf den mehr als ein halbes Dutzend Boxen im Freien warnt davor, Kinder und Haustiere fernzuhalten. Ein Missbrauch könne Gesundheitsschäden verursachen. Mit der Schädlingsbekämpfung beauftragt ist ein Willstätter Fachbetrieb, der auch an anderen Standorten für die Klinikum Mittelbaden gGmbH tätig sei. "Die Fallen werden regelmäßig überprüft", versichert Runge. Die Firma arbeite professionell.

Ratten gelten als Überträger der Weil-Krankheit, deren Symptome bis zu Gelbsucht und Hirnhautentzündung sowie Nieren- oder Herzentzündungen reichen und die im schlimmsten Fall tödlich endet. Sie tritt aber nur selten auf. Gefährdet sind vor allem Personen, die im Abwassersektor arbeiten. Die Kommunen und Abwasserzweckverbände sind als Anlagenbetreiber deshalb zur Rattenbekämpfung verpflichtet.

Das Töten von Ratten mithilfe ausgelegter Giftköder ist hierzulande eine weitverbreitete Methode, um den Bestand dieser Tiere soweit zu verringern, dass von ihnen kein größerer Schaden angerichtet werden kann. Die in den Ködern verwendeten chemischen Mittel (Rodentizide) sind für Menschen gesundheitsschädlich.

Zu den ältesten Methoden der Rattenbekämpfung zählt d ie Haltung natürlicher Feinde der Nager. Aber offensichtlich streunen nicht genügend Katzen rund ums Klinikum.

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