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Lob für Schulsozialarbeit und offene Jugendarbeit
Lob für Schulsozialarbeit und offene Jugendarbeit
27.06.2019 - 00:00 Uhr
Bühlertal (eh) - "Wertvoll, wichtig für die junge Generation und nicht mehr wegzudenken" sind für die Verwaltung und den Gemeinderat die Schulsozialarbeit und offene Jugendarbeit. Der Caritasverband des Landkreises Rastatt ist mit der Umsetzung betraut. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung wurde um zwei Jahre verlängert.

Offene Jugendarbeit und Schulsozialarbeit werden seit 2015 in einer Vollzeitstelle von Jershon Torke bewältigt. Er berichtete am Dienstagabend dem Gemeinderat von seiner Arbeit. Abläufe und Programm hätten sich gut eingespielt. An den Schulen lege er viel Wert auf Sozialtrainings, die Stärkung des Klassenzusammenhalts und die Förderung der Medienkompetenz. Viele Themen drehten sich um soziale Medien, Mobbing im Internet, Fake News und die rasch wandelnden Änderungen im digitalen Bereich. Alle paar Wochen biete er eine Sport-AG an, zu der auch ehemalige Schüler gerne kämen.

Gerade begleitet der Sozialarbeiter die Abschlussklasse an der Dr.-Josef-Schofer-Schule bei letzten Projekten. Mit Farbe hübschen sie eine Sitzecke vor dem Eingang auf, ebenso einige alte Mülleimer, die im Freibad aussortiert wurden.

Er führe an den Schulen viele Einzelgespräche. Die Zusammenarbeit mit den Lehrern sei eng und vertrauensvoll. Wenn er eingeladen werde, nehme er zu bestimmten Themen an Elternabenden teil. Da im Obertal die Hauptschule auslaufe, mache er dort weniger Stunden und sei verstärkt an der Franziska-Höll-Schule präsent.

Im Jugendtreff sei die durchschnittliche Frequenz leicht rückläufig, so Torke. Derzeit seien es sieben bis 13 Heranwachsende pro Öffnungstag. 2018 habe er zehn bis 15 gezählt. An Ferientagen seien es zwischen fünf und zwölf Besucher. Computer und Medien seien auch im Jugendtreff ein großes Thema und würden gerne genutzt. Neben vielen Einzelgesprächen unterstütze er auch bei Hausaufgaben, Recherchen und Referaten. Regelmäßig biete er Kochen und Backen an. Ebenso biete er Schulklassen die Möglichkeit an, den Jugendtreff für eine geschlossene Veranstaltung zu nutzen. Torke berichtete, dass er mit den jungen Leuten auch über soziale Medien kommuniziere. Seine Sprechzeiten und die Öffnungszeiten des Jugendtreffs seien ausgehängt.

"Der Jugendtreff und die Schulsozialarbeit werden gut angenommen. Ich fühle mich wohl bei meiner Arbeit", so Torke. Von Sachgebietsleiterin Ulla Meier gab es ein großes Lob: "Die Stelle ist hervorragend besetzt. Die Caritas ist ein verlässlicher Partner." Auch die Fraktionen sprachen ihren Dank aus und bekräftigten die Wichtigkeit der Arbeit.

Aufgrund von Tarifsteigerungen werden die jährlichen Kosten für die offene Jugendarbeit um 4 728 Euro steigen, für die Schulsozialarbeit nach Abzug der Zuschüsse um 2 230 Euro. Die Mittel von 34 827 Euro für die offene Jugendarbeit und 18 030 Euro für die Schulsozialarbeit werden im Haushalt bereitgestellt.

Volker Blum (CDU) regte an, die Öffnungszeiten des Jugendtreffs mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Matthias Eckerle (CDU) wünscht sich, dass die Sozial- und offene Jugendarbeit besser nach außen kommuniziert wird, etwa auf der Homepage der Gemeinde. Stefan Ursprung (FBV) verwies auf die Gemeindeordnung, welche die Möglichkeit biete, Heranwachsende bei kommunalpolitischen Dingen einzubeziehen. Das neue Ratsgremium solle sich darüber einmal Gedanken machen. "Die höheren Kosten infolge der Tariferhöhungen ist es uns wert. Die Jugend ist unsere Zukunft", meinte Clemens Welle (SPD).

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