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Löschübungen im Stadtgarten
Löschübungen im Stadtgarten
28.06.2019 - 00:00 Uhr
Von Ursula Klöpfer

Bühl - "Summer in the City" - mit diesen vier Worten könnte man den Auftakt der Veranstaltungsreihe "After Work am Brunnen" eigentlich zusammenfassen. Aber es war weit mehr geboten: Am Mittwochabend "brodelte" das Leben förmlich im Bühler Stadtgarten.



Die Besucher erlebten ein Sommerfeeling, wie man es sonst nur aus der Großstadt kennt oder von Feiermeilen wie auf Ibiza. Bei über 35 Grad (und das noch um 20 Uhr) diente der Großherzog-Friedrich-Brunnen wieder als Treffpunkt für Jung und Alt.

Es wurde gefeiert, getanzt, geredet. Sprich: Es wurde unter Freunden einfach der Sommer genossen. Zugegeben - es war heiß, sehr heiß sogar, der Schweiß floss genauso in Strömen wie die Getränke. Aber es war "wunderbar", so der allgemeine Tenor. Zur guten Stimmung servierte DJ "JK" den perfekten Sound aus Rock und Pop und lieferte eine unterhaltsame Show.

Partytime war bereits ab 17 Uhr: Allerdings war vorauszusehen, dass bei Beginn der Veranstaltung noch nicht allzu viele Besucher den Weg ins Herz der Zwetschgenstadt finden würden. Dazu war es schlichtweg zu tropisch. Der Zulauf sollte sich allerdings im Laufe des Abends ändern.

Nach 20 Uhr waren die Stände vom Bistro Platzhirsch, von Schwarzwald Soul, Il Grande Bar und Events, Peter's guter Backstube, den Affentaler Winzern, dem Weinhaus H2, Weingut Axel Bauer, Flammkuchen Michel und der Lebenshilfe der Region Baden-Baden/Bühl/Achern vollständig belagert. Kein Wunder, denn ohne Getränke war es bei diesen Temperaturen schlichtweg nicht auszuhalten.

Wasser war übrigens das allgegenwärtige Thema des Abends. Wünsche nach erfrischendem Nass im Brunnen, einem Rasensprenger oder einer "Nebelwand" wurden laut. Ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag soll hier nicht verschwiegen werden. "Man hätte doch einfach die Feuerwehr dazu einladen können, eine Löschübung durchzuführen." So jedoch musste das Löschen ganz individuell ausfallen; vom Tafelwasser bis zum spritzigen Cocktail war wieder eine große Bandbreite geboten.

Für den DJ ist Bühl

die "beste Location"

DJ Jens Krusche, ein Wahl-Kappelwindecker mit Wurzeln in Berlin, fand für die After-Work-Party nur lobende Worte. "Die beste Location, die ich bisher gesehen habe", schwärmte er. Und der 50-Jährige muss es wissen, denn er ist viel unterwegs und legt in Clubs und Diskotheken House und Electro auf.

Zusammen mit seinem 17-jährigen Sohn Justin brachte er die perfekte Mischung von Rock und Pop auf die Bühne. Für Justin eine Premiere an der Seite seines Vaters. Und wie macht er sich? Da lachte Krusche nur. "Natürlich sehr gut!"

Bei Hits wie von den Cranberries ("Zombie"), Rammsteins ("Engel") oder City ("Am Fenster") war die Mischung recht bunt. Unterhaltsam waren vor allem auch die Kommentare von Jens Krusche, die oft an einen Marktschreier oder einen Animateur vom Rummel erinnerten: "Steigen Sie ein, in die gute alte Rockzeit - steigen sie ein!"

So ging die erste Partytime beim Großherzog pünktlich um 22 Uhr zu Ende - mit einem fulminanten Auftakt (bei immer noch 30 Grad), wie er besser nicht hätte sein können. Fünf weitere Veranstaltungen werden in den kommenden Wochen noch folgen (immer mittwochs ab 17 Uhr). Nächste Woche ist DJ Alex mit einer 80er Party am Start.

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