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Erste Förderzusage über 400 000 Euro liegt vor
Erste Förderzusage über 400 000 Euro liegt vor
11.07.2019 - 00:00 Uhr
Bühlertal(eh) - Vor 14 Tagen hatten sich Hunderte Bürger, in der Mehrzahl junge Familien mit Kindern, vor der geschlossenen Freibadpforte versammelt, um zu bekräftigen, wie wichtig das Bühlot-Bad für sie und die Gemeinde ist. Mit Plakaten und Liedern hatten sie auf ihr Anliegen hingewiesen. Einige der Familien kamen am Dienstag in die Ratssitzung, um sich im Rahmen der Bürgerfragestunde nun auch offiziell zu Wort zu melden. Die Verwaltung gab ihrerseits bekannt, dass mittlerweile für die Freibadsanierung eine erste Förderzusage in Höhe von 400 000 Euro vorliegt.


Die Kinder hatten ein Plakat mit der Aufschrift "Wir wollen unser Schwimmbad zurück" mitgebracht. Sie gingen damit auf Bürgermeister Hans-Peter Braun zu und überreichten ihm mehrere Zettel mit insgesamt 730 Unterschriften. Vonseiten der Gemeinderäte und der anwesenden Zuhörer gab es dafür Applaus. "Die Unterschriftenlisten haben eher symbolischen Charakter. Es sind lang nicht die Unterschriften von allen drauf, die mit der Aktion zu tun hatten", meinte Katja Kohler, die sich im Namen der Eltern äußerte.

Sie erklärte auch, wie die Idee entstand, sich vor dem Bühlot-Bad zu versammeln. Sie habe ihre Kinder ermuntert, einen Brief an den Bürgermeister zu schreiben. Diese hätten dann mit ihren Freunden und anderen Familien da-rüber gesprochen. Das habe dann immer größere Kreise gezogen. Kohler: "Wir waren überwältigt, wie viele gekommen sind."

"Wenn ic h nicht mit den Ehrenamtlichen des Museums Geiserschmiede unterwegs gewesen wäre, wäre ich selbstverständlich auch dazu gekommen, um mit den Bürgern zu sprechen", meinte Braun. Alle Fraktionen seien für die Badsanierung, stellte er fest. Die geschätzten Kosten von sechseinhalb bis sieben Millionen Euro seien für die Gemeinde aber nicht einfach zu stemmen. Es handle sich mit Abstand um die bisher größte Investition einer Einzelmaßnahme. Man habe jetzt die Förderzusage aus dem ELR-Programm (Entwicklung Ländlicher Raum) über 400 000 Euro erhalten. Außerdem wolle man im Bereich Tourismus einen Antrag auf Fördermittel stellen.

Nach der Sommerpause werde der neue Gemeinderat über die Sanierung entscheiden. Auf Nachfrage sagte er, dass es dann nochmals eine Bürgerversammlung geben soll. Wegen der Kosten habe man die ursprünglich geplante Wasserfläche auf knapp 1 000 Quadratmeter reduziert. Solche kleinen Reduzierungen würden aber nicht zu nennenswerten Einsparungen führen. Einen Plan B für die Badsanierung habe man nicht, räumte Braun ein. Man müsse die Technik sicher machen und in allem den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Auf der Gemeindehomepage habe man die Infos zur Freibadsanierung unter einem separaten Punkt gebündelt, um den Informationsfluss zu verbessern. Braun bot an: "Wenn jemand Fragen zum Freibad hat, kann er einfach auch jederzeit bei mir nachfragen."

Es seien, so der Bürgermeister, auch offensichtlich zahlreiche Gerüchte im Umlauf, dass das Gelände anderweitig genutzt werden solle. Es gebe nichts dergleichen.

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