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Ende einer Ära in Muckenschopf
Ende einer Ära in Muckenschopf
12.07.2019 - 00:00 Uhr
Lichtenau (ar) - Nach zehn Jahren hat der kleinste Lichtenauer Ortsteil Muckenschopf einen neuen Ortsvorsteher. In der Ortschaftsratssitzung, zu der am Mittwochabend zahlreiche Muckenschopfer gekommen waren, wurde Jürgen Otteni von der Wählervereinigung "Zukunft für Muckenschopf" (ZfM) mehrheitlich zum Ortsvorsteher gewählt. Auf die ebenfalls vorgeschlagene Renate Schwarz (SPD) entfielen zwei Stimmen. Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wurde einvernehmlich Stefan Knösel (ZfM) gewählt.

Es hieß an diesem Abend Abschied zu nehmen von Helmut Pfeifer als Ortvorsteher. Zehn Jahre lang hatte er dieses Amt begleitet, bereits fünf Jahre zuvor wurde er in den Ortschaftsrat gewählt. "Du hast Dich nicht mehr überreden lassen; wir haben es probiert", sagte sein Nachfolger Jürgen Otteni.

Bereits vor der Kommunalwahl hatte Pfeifer bekanntgegeben, dass er sich aus der Kommunalpolitik zurückziehen werde. Vieles wurde während seiner zehnjährigen Amtszeit in dem kleinen, rund 400 Einwohner zählenden Stadtteil realisiert oder angestoßen. Die Eichwaldhalle und der Kindergarten wurden energetisch auf Vordermann gebracht und erstrahlen in neuem Glanz, ebenso das Rathaus. Auch der Friedhof wurde neu gestaltet und das Neubaugebiet "Bühnd" fertiggestellt.

"Ich bin halt ein Dorfmensch", sagte Pfeifer, der betonte, dass es die Dörfer heutzutage nicht leicht hätten. Für bestimmte Dinge müsse man sich kräftig einsetzen. Er habe sein Amt gern ausgeführt und durch die "ganz tolle und breite" Unterstützung der Muckenschopfer Vereine und der Bevölkerung erreicht, was möglich gewesen sei. "Macht weiter so", appellierte der scheidende Ortsvorsteher an den neuen Ortschaftsrat. Bürgermeister Christian Greilach lobte Pfeifer: "Es ist mit ihr Verdienst, dass die Dorfgemeinschaft zusammenarbeitet."

Als letzte Amtshandlung verpflichtete Pfeifer die neu gewählten Ortschaftsräte, nachdem alle Kandidaten erklärt hatten, dass sie ihr Ehrenamt annehmen und auch keine Hinderungsgründe festgestellt werden konnten. Neu am Ratstisch ist Sybille Knößel (ZfM), die 112 Stimmen erhalten hatte und damit mit Renate Schwarz (SPD), gewählt mit 115 Stimmen, die zweite Frau in der Runde ist. Stimmenkönig war mit 272 Stimmen Jürgen Otteni (ZfM), gefolgt von Stefan Knösel (ZfM) mit 148 Stimmen. Auf Mario Plege (FWL) entfielen 122 Stimmen, auf Bastian Klose (CDU) 91.

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