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"Schleife Siemensstraße" kommt gut voran
'Schleife Siemensstraße' kommt gut voran
21.08.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (sre) - An mehreren Stellen in der Zwetschgenstadt laufen derzeit Arbeiten im Tiefbaubereich - und es wird nicht ruhiger: In den nächsten Monaten kommen weitere Großprojekte dazu, wie Barbara Thevenot, Abteilungsleiterin Stadtentwicklung, und Dominik Weiler, Sachgebietsleiter Tiefbau, erläutern.


Neben den Arbeiten am Kunstrasenplatz im Hägenich, der bis Ende September fertig werden soll, und der vom Regierungspräsidium Karlsruhe betreuten Baustelle in Oberbruch (wir berichteten), wird derzeit auch in der Siemensstraße fleißig gearbeitet. "Da haben wir vor ein paar Jahren den Kanal gemacht, jetzt wird die Straße fertig hergestellt", erläutert Weiler. Seit April läuft die Baustelle, im Frühherbst will man fertig sein. Man sei noch im Zeit- und Kostenplan, betont Reiner Armbruster von der städtischen Tiefbauabteilung. Rund 420 000 Euro sind ihm zufolge für die Erneuerung der sogenannten "Schleife Siemensstraße" vorgesehen. Die Baustelle beginnt im Gewerbegebiet hinter dem USM-Firmengelände auf Höhe von Dietmer-Feinkost. Ein komplett neuer Straßenbelag ist ebenso vorgesehen wie neue, gepflasterte Gehwege. Um den Zulieferverkehr für die in der Straße ansässigen Firmen stets zu gewährleisten, mussten die Arbeiten in zwei Abschnitten erfolgen: Ein erster Teil zwischen Baustelle und Einmündung der Schleife in den Hauptteil der Straße ist bereits fertig.

Das nächste Großprojekt ist der Trottenplatz: Dort erfolgte am vergangenen Montag bereits der Spatenstich (wir berichteten). Rund 18 Monate Bauzeit sind laut Sachgebietsleiter Weiler für das "Vorzeigeprojekt" vorgesehen, bei dem nach dem Konzept des "Shared Space" der Straßenraum von allen Verkehrsteilnehmern gleichberechtigt genutzt werden soll. In eine ähnliche Richtung werde auch die Umgestaltung der Gartenstraße im Abschnitt vom Bahnhof bis zur Bühlot gehen, blickt Weiler weiter in die Zukunft. Im November soll die Vergabe erfolgen, im Frühjahr sollen dann die Arbeiten starteten - und zwar trotz schwieriger Haushaltslage, wie Abteilungsleiterin Thevenot betont: "Manche Sachen muss man halt machen." Immerhin befinde sich in der Straße "der schlechteste Kanal in der ganzen Stadt".

Noch schneller wird es mit dem Baustart allerdings bei einem in Moos langersehnten Projekt gehen. Anfang bis Mitte September werde es voraussichtlich beim Baugebiet Hochmatt losgehen, kündigte Weiler an.

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