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Kreuzgemeinde muss mit längerer Vakanz rechnen
28.08.2019 - 00:00 Uhr
Lichtenau (sie) - Die evangelische Kreuzgemeinde Scherzheim/Muckenschopf rechnet nach dem Wechsel von Harald Kratzeisen mit einer längeren Vakanz der Pfarrstelle. Bis ein Nachfolger seinen Dienst antritt, ist die Durchführung von Gottesdiensten, Trauungen und Beisetzungen aber gesichert.



Wie berichtet, wird Kratzeisen zum 1. September Pfarrer der benachbarten Kirchengemeinde Freistett mit Memprechtshofen. In Scherzheim hatte er das Amt des Seelsorgers seit 1996 inne.

Die Kreuzgemeinde wird nun vorerst ohne eigenen Pfarrer auskommen müssen. Der evangelische Kirchenbezirk Ortenau ist zwar auf der Suche nach einem Nachfolger, eine nahtlose Lösung wird es allerdings nicht geben.

Nach Angaben des Dekanats Kehl soll die Ausschreibung der Stelle zeitnah erfolgen, so dass der neue Pfarrer im besten Fall "schnellstmöglich" seine Arbeit in der Gemeinde aufnehmen könne. Bis ein geeigneter Kandidat gefunden sei, könne trotzdem einige Zeit vergehen. Eine Zielsetzung, bis wann die Stelle neu besetzt werden solle, gebe es nicht.

Für die Gemeindemitglieder soll sich trotz der Vakanz in den kommenden Wochen so wenig wie möglich ändern. Die offizielle Vertretung obliegt Pfarrerin Ute Braun von der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenau. Sie wird auch Taufen, Beerdigungen und Trauungen in Scherzheim durchführen. Unterstützung erhält sie dabei von Prädikanten, also ehrenamtlichen Laienpredigern der evangelischen Kirche. Diese sollen auch die sonntäglichen Gottesdienste in der Scherzheimer Kreuzkirche leiten.

Kratzeisen selbst will sich in der Kirchengemeinde weiterhin in der Arbeit mit Konfirmanden und Jugendlichen engagieren. Sein Nachfolger in Scherzheim soll ihn dafür bei der Seniorenarbeit in Freistett unterstützen.

Der 56 Jahre alte Kratzeisen hatte sich nach eigenen Angaben vor allem "aus praktischen Gründen" für den Wechsel nach Freistett entschlossen. Denn es zeichne sich ab, dass die Scherzheimer Gemeinde mit Muckenschopf und Helmlingen in den kommenden Jahren nur noch für eine halbe Pfarrstelle infrage komme. Mit 1 500 Gemeindemitgliedern sei sie zu klein.

Mit dem Wechsel in die Nachbargemeinde habe er eine langfristige Perspektive, die auch für die Gemeinde gut sei. Freistett und Memprechtshofen mit fast 3 000 Mitgliedern würden einem Pfarrer auch in Zukunft eine ganze Stelle garantieren.

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