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Hubert Schnurr wirbt um Wählerstimmen
16.09.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (mf) - Seit 26 Jahren ist Hubert Schnurr für die Stadt aktiv, zunächst als Leiter des Bauamtes, dann 14 Jahre als erster Bürgermeister und seit acht Jahren als Oberbürgermeister. Wenn es nach ihm geht, kommen noch einmal acht Jahre dazu. Am 13. Oktober ist Wahltag.

Genau einen Monat vorher, am Freitag, startete Schnurr seinen Wahlkampf im "Deutschen Kaiser". Als Motto hat er gewählt: "Verlässlich Zukunft gestalten". "Mit meinem Motto möchte ich deutlich machen, dass es darum geht, mit Augenmaß und hoher regionaler Kenntnis die Stadt weiterzuentwickeln", sagte er und versicherte, dass er sich mächtig in Zeug legen werde, sollten ihm die Bürger die verantwortungsvolle Aufgabe erneut übertragen.

Natürlich nutzte Schnurr den Wahlkampf-Auftakt, um eine Arbeitsbilanz vorzulegen. Er hatte sich gut vorbereitet und legte alle Themen auf den Tisch. In der anschließenden Fragerunde war erkennbar, dass er über hohes Detailwissen verfügt. Allerdings war die Fragerunde schon durch die Zahl der Besucher beschränkt. Nur 15 Zuhörer hatten sich die Zeit genommen, die Kandidaten-Vorstellung zu besuchen. Ein bisschen enttäuscht war der Wahlkämpfer schon. "Schade, dass die Resonanz nicht so groß ist", sagte er, steckte das aber schnell weg und begrüßte umso herzlicher jene, die der Einladung gefolgt waren.

"Bühl hat sich zu einer attraktiven Stadt entwickelt, nicht zuletzt, weil sich die Aufenthaltsqualität stark verbessert hat", so Schnurr. Die großen Bauprojekte, wie die Sanierung der Rathäuser und die Neugestaltung des Kirch- und Marktplatzes, seien aus seiner Sicht gelungen. Die Stadt sei grüner, moderner und zeitgemäßer geworden und habe trotzdem ihre lebens- und liebenswerten Merkmale erhalten. Auch die Stadtteile seien gut aufgestellt, so dass die anstehenden Aufgaben aus einer Position der Stärke heraus angepackt werden könnten.

Diese positive Darstellung führte zur Frage aus dem Publikum, wonach Bühl ein Magnet und eine Endstation der globalen Wanderungsbewegung sei und die Entwicklung doch nicht beliebig weiterbetrieben werden könne. Schnurr begegnete den Sorgen um die Lebensqualität mit dem Hinweis, dass die Stadt in ein System der Bauleitplanung eingebunden sei. Mit der Bühlot als Rückgrat der Grünentwicklung und mit 8000 Bäumen im besiedelten Bereich bleibe Bühl eine grüne Stadt. Die Verkehrsanbindung auf der Schiene, die Gestaltung des Europaplatzes und die Wasserversorgung waren außerdem Gegenstand von Fragen.

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