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Die Erwachsenen kneifen beim Mooser Mühlbachrennen
Die Erwachsenen kneifen beim Mooser Mühlbachrennen
01.10.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (em) - Eine Riesengaudi war am Sonntag das elfte Mühlbachrennen mit selbst gebauten Booten in Moos. Es fand im Rahmen des traditionellen und gut besuchten Herbstfestes der Freiwilligen Feuerwehr Moos bei der Karl-Reinfried-Halle statt.

"Super! 20 Meter noch und Kopf einziehen, dann habt ihr es geschafft", feuerte Sascha Geißler, Moderator und Abteilungskommandant der Feuerwehr, die Kinder beim Mühlbachrennen auf dem Wasser an. Die zahlreichen Schaulustigen, die in mehreren Reihen das Ufer des Mühlbachs säumten, heizten mit lauten "Schneller!"-Rufen, Jubel und Klatschen die fröhliche Stimmung und die jungen Bootfahrer zusätzlich an.

Mit dem Abschlag an der Brücke wurde die Zeit gestoppt. Eingelassen wurden die Boote 350 Meter weiter vorne an der Brücke am Ortseingang. Geißler sprach Petrus seinen aufrichtigen Dank aus, denn ohne den Regen der Vortage hätte das Rennen zum zweiten Mal wegen zu wenig Wassers ausfallen müssen, und Petrus verschonte Teilnehmer wie Zuschauer von weiterem Regen bis nach der Siegerehrung.

Aufgrund der Ungewissheit starteten weniger Boote als üblich. Von den Erwachsenen traute dieses Jahr keiner dem Wetter. Aufs Wasser durften nur selbst gebaute Boote mit je zwei Ruderern. Als Erstes lief "Die Baustelle" mit Amelie Haungs und Emilia Neichel im "Mooser Hafen" an der Festhalle ein. Beide fuhren das erste Mal mit, und wenn ihre Papas wieder beim Boote bauen helfen, seien sie nächstes Jahr wieder mit dabei, versprachen sie begeistert.

Mareike Haungs und Lucia Neichel brachten das ebenso originelle wie aktuelle "Oktoberfest" nach Moos. Mit der "Letzten Scholle" griffen drei "Eisbären" Lars Meier, Moritz und Vincent Jerger das hochaktuelle Thema des Klimawandels auf. Ihnen folgten die "Thai Tanic 1" mit Mica Ochs und Jonathan Forbriger sowie die "Thai Tanic 2" mit New Dasri und Lara Armbruster. "Es hat viel Spaß gemacht", lachten beide nach ihrer ersten Bootsfahrt und berichteten, dass das Schippern nicht ganz einfach sei.

In der Bewertung der Rubrik Originalität, bei der das Outfit, das Boot selbst und der Arbeitsaufwand bewertet wurden, taten sich Geißler und Klaus Metzinger, Jugendleiter und die gute Seele der Feuerwehr, sehr schwer. Nach eingehender Beratung setzten sie die "Baustelle" auf Platz eins, gefolgt vom "Oktoberfest" und "Der letzten Scholle". Am schnellsten fuhr die Besatzung der "Thai-Tanic 1" (6:59 Minuten), gefolgt von der "Letzten Scholle" (7:20) und "Thai-Tanic 2" (7:21). Mit der passenden Musik gab Metzinger dem Rennen den letzten Schliff.

"Das Rennen ist perfekt und fest im Kalender eingeplant", lachten Norbert Meier und Heiko Jerger, die "Eisbären"-Papas. Treue Gäste, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen, sind auch Angela und Richard Jerger, die sich freuten, erstmals ihre Enkel bejubeln zu dürfen.

Bereits am Vormittag, bei dem die Oberbrucher Dorfmusikanten unter der Leitung von Marion Simeth zum Frühschoppen aufspielten, war das Feuerwehrfest gut besucht. Sie wechseln sich traditionell mit der Mooser Trachtenkapelle ab. Highlights waren unter anderem das Gesangsduo Ariane Seiler und Michael Droll, Solistin Sarah Seiler, die Tenorsolisten Thomas und Ralf Seiler sowie Max Seiler mit einem Trompetensolo.

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