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Mit mehr Nachwuchs noch höheres Niveau anstreben
15.10.2019 - 00:00 Uhr
Achern (red/hei) - Die Gesamtfeuerwehr Achern sieht sich gut aufgestellt. In der Sitzung des Feuerwehrausschusses mit OB Klaus Muttach berichteten die Abteilungskommandanten über Neuaufnahmen bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr und vor allem bei den Aktiven. Das stärke die Schlagkraft. Muttach sagte, dass man sich auf dem Erreichten nicht ausruhen, sondern sich weiter entwickeln möchte.



Aktuell würden mit einem Organisationsgutachten unter Beteiligung von ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrleuten sowie der Verwaltung mehrere Bereiche extern beleuchtet. So soll eine präzisere Abstimmung der Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zwischen Ehren- und Hauptamt vorgenommen werden.

Momentan wird hierzu von einem Ehrenamtlichen ein Organigramm erstellt. Die Kommunikationsabläufe sollen noch präziser definiert werden. An der Weiterentwicklung von Strukturen für die Freiwilligen werde auch gearbeitet.

Außerdem werden weitere Optimierungen angestrebt. "Organisationsentwicklung auf der Grundlage eines hohen Niveaus ist einfacher als aus einer Situation der Schwäche", so der Oberbürgermeister in einer Presseinformation aus dem Rathaus. Deshalb wolle man sich immer weiter optimieren und das hohe Niveau der Feuerwehr ausbauen. Ausdrücklich bekannte er sich zur Abteilungsstruktur, die wichtiger Bestandteil einer schlagkräftigen Gesamtwehr sei.

Aus dem Kreis der Abteilungskommandanten wurde gelobt, dass mit finanzieller Unterstützung der Stadt auch besondere Fortbildungen von Fahrertrainings bis zur Großtierrettung ermöglicht werden. Als Nächstes sei ein Drehleiter-Lehrgang geplant, kündigte Kommandant Michael Wegel an.

Zur weiteren Beratung lag dem fast vollständig anwesenden Ausschuss die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans vor. Wegel lobte, dass der 2013 verabschiedete Bedarfsplan vollständig umgesetzt sei. Die Feuerwehr in Achern könne sich auf den Rückhalt von Verwaltung und Gemeinderat verlassen, so Wegel.

Einstimmig und ohne größere Aussprache wurde dann die Fortschreibung des Plans vom Ausschuss beschlossen. Er beinhaltet eine Analyse der aktuellen Feuerwehrstruktur.

Die Behinderung der Arbeit der Feuerwehr bei Einsätzen wird nicht hingenommen. Als bei dem Rettungseinsatz nach dem schweren Unfall an der Lammbrücke im September bei Erste-Hilfe-Maßnahmen aus einem benachbarten Haus gefilmt wurden, erstattete die Stadt Anzeige. Nach richterlichem Beschluss wurde bei einer Hausdurchsuchung das benutzte iPhone beschlagnahmt.

"Behinderung von Rettungseinsätzen ist kein Kavaliersdelikt, und wir nehmen das auch nicht wehrlos hin", kommentierte Gesamtkommandant Michael Wegel. Er sei mit dem Vorgehen der Polizei und des Richters sehr zufrieden.

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