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Präferenzen für Gelände am Stierstall
Präferenzen für Gelände am Stierstall
24.10.2019 - 06:34 Uhr
Bühl (jure) - Vier Gruppen, vier Schwerpunkte prägen den Bürgerbeteiligungsprozess in Vimbuch: So widmete sich eine Gruppe dem Thema Verkehr und Mobilität. "Gefühlt ist in Vimbuch zu viel Verkehr", resümierte Uwe Weissgärber in der Ortschaftsratssitzung am Dienstag. Der Arbeitskreis wünscht sich verlässliche Zahlen, um die hohe Verkehrsdichte im Ort zu ermitteln.

An allen vier Vimbucher Ein- und Ausfahrten sollen in beide Richtungen Zählungen durchgeführt werden, um den Quell- und Durchgangsverkehr aufzuzeigen. Dazu will der Arbeitskreis einen entsprechenden Antrag stellen und auch Standorte für die Messungen vorschlagen.

Weiter sprach sich der Arbeitskreis für eine zulässige Gesamtgeschwindigkeit von Tempo 30 in ganz Vimbuch aus. Zudem solle das Teilstück zwischen Autohaus Friedmann und Sparkasse vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Für wünschenswert hält der Arbeitskreis auch die Umgestaltung dieses Straßenbereichs zu einem "Shared Space", einem gemeinsam genutzten Straßenraum mit Baumpflanzungen, Fahrrad- und Anliegerverkehr.

Dringend verbessert werden müsse auch der Lärmschutz entlang des Autobahnzubringers für das Wohngebiet Neukritt. Vorstellen könnte sich der Arbeitskreis den Einbau von Flüsterasphalt, da die L 85 ohnehin saniert werden müsse. Daneben gebe es noch viele weitere Handlungsfelder, erinnerte Weissgärber an verschiedene Gefahrenstellen im Ort.

Mit dem "allengerechten Wohnen und Leben" setzt sich eine weitere Gruppe auseinander. Uwe Burkart berichtete, dass diese noch vor Weihnachten eine Fragenbogenaktion im Ort starten wolle, um das Interesse und den Bedarf an Wohnformen sowie Wohnen und Leben im Alter zu ermitteln. Angesprochen seien dabei nicht nur Ältere, die in Vimbuch weiter wohnen möchten, sondern auch Jüngere. Viele Ältere wohnen in großen Wohnungen oder Häusern und würden sich auch in kleineren Wohnungen wohlfühlen, während junge Familien nach Wohnraum suchen, fasste Burkart die Gedanken der Gruppe zusammen.

Die Frage, ob es ein "allengerechtes Wohnprojekt" geben kann, hänge auch von den Planungen der anderen Gruppen ab, welche Objekte dafür geeignet wären. Beispielsweise infrage käme die alte Schule, nachdem dieses Gebäude möglicherweise künftig nicht mehr gebraucht wird, wenn die Ideen des Arbeitskreises "Neues Ortszentrum/Begegnungsstätte" zum Tragen kommen. Dieser habe sich an verschiedenen von den Bürgern genannten Aspekten wie Kulturzentrum, Marktplatz, Festplatz, Vereinstreff und Bürgerbüro orientiert und präferiere nunmehr als Gelände hierfür den Bereich beim Feuerwehrgerätehaus und ehemaligem Stierstall, erklärte Volker Leppert. "Wir haben viele Gebäude, die nur eingeschränkt oder gar nicht mehr genutzt werden", stellte Leppert fest, dass man deshalb diesen Standort mit Verbindung hin zu den Flächen hinter dem Kindergarten im Blick habe. Dabei sollen das Feuerwehrgerätehaus abgerissen und ein Neubau mit dem Stierstallgebäude (ohne Schuppen) zu einem Winkelgebäude verbunden werden, das sich zu der Freifläche hin öffnen könnte. Ziel sei ein multifunktionales Gebäude, das von allen genutzt werden könnte. Allerdings gelte es noch viele Fragen zu klären. So liegen dazwischen privat genutzte Gärten und es gehörten Flächen der Kirche. "Es ist nichts fertig geplant", betonte er, dass zunächst das Gespräch mit den Vereinen gesucht werden soll.

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