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Freude über "Frequenzbringer"
Freude über 'Frequenzbringer'
20.11.2019 - 00:00 Uhr
Bühl (sre) - Nach dem Brand in der Johannespassage in der vergangenen Woche wird derzeit vor Ort auf Hochtouren gearbeitet: Trotz des Zwischenfalls soll morgen wie geplant die Aldi-Filiale im Erdgeschoss eröffnet werden. Für Oberbürgermeister Hubert Schnurr ist die Ansiedlung des Discounters ein "wichtiges Signal" für die positive Entwicklung der Bühler Innenstadt .

Die Neueröffnung zeige, "dass man die Frequenzbringer zurückholt". Ein solcher Einkaufsmarkt diene der Belebung und sei folglich für die Aufwertung der Innenstadt von Bedeutung, freut sich der OB. Es könne eine Trendwende darstellen, dass ein Discounter wieder in die Innenstadt zurückkehre, aus der er sich einst verabschiedete (Aldi hatte früher ein Geschäft in der Hauptstraße 12). Das entspreche auch dem Wunsch vieler Bewohner von Innenstadt und Hänferdorf, die auf eine Einkaufsmöglichkeit für den täglichen Bedarf gewartet hätten.

Auf den rund 1 000 Quadratmetern in der Johannespassage 8 haben vor Aldi schon andere ihr Glück versucht. Nach der Eröffnung des Wohn- und Geschäftshauskomplexes 1992 fiel die Magnetfunktion dem Lebensmittelmarkt best (zuvor Preisflux) zu. Weil das Konzept nicht recht einschlug, übernahm 1995 die Acherner Scheck-Gruppe. Das Frischecenter-Konzept wurde 2009 durch die Nahversorgerschiene "...nah und gut" ersetzt.

Inzwischen seien die Rahmenbedingungen besser, zeigt sich OB Schnurr hoffnungsvoll, dass Aldi am Standort erfolgreich sein wird: "Insgesamt hat sich der Johannesplatz im Vergleich zu den Anfangsjahren unheimlich gut entwickelt." Das gelte für die Aufenthaltsqualität und die dort angesiedelten Fachgeschäfte.

In der Aldi-Filiale waren die Mitarbeiter gestern mit dem Einräumen der Waren beschäftigt. Man bringe "130 Prozent", um rechtzeitig fertig zu werden, und freue sich auf die ersten Kunden, sagte Regionalverkaufsleiter Markus Schnurr. Auch er zeigte sich überzeugt, dass das Konzept am Standort aufgeht: Man setze andere Prioritäten als die Vorgänger und habe schon positive Resonanz von Bürgern bekommen. Direkt im Zentrum der Innenstadt habe eine Einkaufsmöglichkeit gefehlt. Hier wolle man als Erstversorger auftreten.

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