Relaxing Jazz verzaubert im Sonnengässchen

Relaxing Jazz verzaubert im Sonnengässchen

Von Ursula Klöpfer

Bühl - Bei herrlichem Spätsommerwetter ging am Samstag die letzte Veranstaltung des "Bühlotdreiecks" in die Schlussrunde. Lutz Raeck (Gecco, Lifestyle), Martin Foshag (Badischer Hof) und Philippe Schutzenbach (Schwanen) hatten sich vorgenommen, das Sonnengässle mit Leben zu erfüllen, um somit das bisher schon großzügige städtische Portfolio zu ergänzen. Drei Events hatten die drei Wirts- und Geschäftsleute geplant. So gingen im Juni der erste Bühlot-Frühschoppen (mit Polkamusik) und im Juli das Bühlot-Bachfest über die Bühne.

Am Wochenende setzte nun ein Frühshoppen mit Live-Jazz den Schlussakkord. Die wunderbare, in Bühl nicht unbekannte Sängerin Sarah Lipfert verzauberte die Besucher mit ihren raffinierten Jazzarrangements, die zum Träumen und Relaxen einluden. Einige kennen Lipfert als Backgroundsängerin der Bigband "Brass & Fun". Die Karlsruherin im schwarz-weißen stilvollen Kleid sang mal leicht, mal jazzig, mal mit ein wenig Swing in der Stimme, aber immer perfekt. Von besonderem Reiz sind Stücke wie "Summertime" von George Gershwin oder "Fly me to the moon" - lockere Jazzmusik, die zum Spätsommer und zur Stimmung der Besucher ebenso perfekt zu passen schien, wie die fantastische professionelle Gitarrenmusik von Daniele Aprile, der Sarah Lipfert begleitete und ihre emotionale Ausdruckskraft unterstützte.

Die Besucher hatten es sich auf Lammfellen, auf der Bachmauer, in lauschigen Strandkörben oder an den Tischen gemütlich gemacht. Wie sagte Lutz Raeck so schön bei der Begrüßung: "Das Wetter ist fantastisch, die Musik wunderbar - was wollen wir mehr!" So blieb auch bei der kulinarischen Vielfalt kaum ein Wunsch offen. Bei köstlichen Tapas und Antipasti oder Bowle mit Wassermelone, Gurke und Ananas genossen die Gäste das lockere Ambiente dieses Events, das sich bis in die frühen Abendstunden ziehen sollte.

Dass das Sonnengässchen, direkt an der Bühlot gelegen, einer der schönsten Orte in der Zwetschgenstadt ist, ist unbestritten. Vorrangiges Ziel der Gastronomen des Bühlotdreiecks war es deshalb, "zusammen ein neues Kapitel aufschlagen, dem gesellschaftlichen Leben in der Stadt weitere Impulse zu verleihen und ein starkes Zeichen für Bühl zu setzen." Für Lutz Raeck, der auch im Namen seiner Kollegen spricht, ist das gelungen: "Natürlich", erklärte er. "Ein schöneres Flair wie hier gibt es nicht." Die Veranstaltungsreihe scheint im nächsten Jahr in die nächste Runde zu gehen. "Auf jeden Fall! Wir, die Wirte und Geschäftsleute vom Bühlotdreieck, haben da noch sehr viele Ideen in petto. Unser Ziel ist es, aus dem Dreieck Badischer Hof, Schwanen und Gecco eine eigene Marke zu machen. Und das Sonnengässle mit quirligem Leben zu erfüllen", so Raeck. Ein Bachfest wird es im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder geben.

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