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Thrillerreicher Showdown im idyllischen Südwesten
Leni (A. Retzlaff), neu in der Einsatztruppe ihres Vaters (Th. Sarbacher), wird entführt.  Foto: Benoit Linder/SWR/Polyphon/dpa
06.12.2017 - 00:00 Uhr
Von Carsten Rave

Leni wandelt auf den Spuren ihres Vaters Steffen. Sie wird Polizistin. Und schon ist sie Mitglied der grenzübergreifenden Einheit in Kehl, die Gangstern in Deutschland und Frankreich auf den Fersen ist. Ihr Vater ist ihr Chef. Doch Leni (Anke Retzlaff) steigt in ihren Job so ein, wie sie sich auch ihrem Vater Steffen (Thomas Sarbacher) gegenüber verhält: Sie ist trotzig und scherzt lieber mit den neuen Kollegen als mit dem Chef. Und wo passiert das alles? Im Ersten in der neuen Donnerstagsreihe "Über die Grenze", die mit dem erstem Film "Alles auf eine Karte" morgen (20.15 Uhr) ihr Debüt hat und eine Woche später mit Krimi zwei dabei ist.

Beim ersten Einsatz wird Leni von zwei Gangstern entführt, die ein Wettbüro überfallen und dabei 40 000 Euro einstecken. Die Kriminellen nehmen die junge Frau bei ihrer Flucht über die Grenze nach Frankreich mit. Und damit ist neben Steffen und Leni auch schon der dritte Ermittler von Bedeutung im Bunde: Yves Kleber (Philippe Caroit), ein alter Freund und Kollege von Steffen, der den besorgten Vater nach Frankreich mitnimmt und dort in der Unterwelt seine Ermittlungen anstellt. Tatsächlich nehmen sie die Spur des Gangster-Duos und von Leni auf - ihre Wege kreuzen sich, der thrillerreiche Showdown nimmt seinen Lauf.

Der Hintergrund der neuen Reihe, die der Südwestrundfunk verantwortet, ist tatsächlich der Wirklichkeit entnommen. Seit dem Schengener Abkommen ermittelt eine grenzübergreifende Einheit, das Gemeinsame Zentrum (GZ), in Deutschland und Frankreich. Aber ganz so cool wie bei Yves und Steffen dürfte es dabei nicht zugehen. Die treffen wundersam durch einige Zufälle und für die den Zuschauer schwer nachvollziehbar immer wieder auf die Verbrecher, können sie aber nicht dingfest machen. Das Leben der Geisel steht auf dem Spiel. Aber Leni hat für das Finale noch eine besondere Idee, denn sie muss sich ja noch im zweiten Film der Reihe am 14. Dezember (Titel: "Gesetzlos") bewähren.

Die ARD hat in jüngster Zeit eine Menge neuer Krimis auf den Sendeplatz am Donnerstag geschoben, zum Beispiel den Kroatien-Krimi oder den Barcelona-Krimi. Ob sich die neue Reihe aus dem Südwesten im Ersten durchsetzen wird, bleibt abzuwarten, denn nicht jede neue Idee zündet. Langläufer wie "Donna Leon" mit Uwe Kockisch oder der Istanbul-Krimi mit Erol Sander konnten sich halten.

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