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Vom Fahrzeugfinanzierer zum Mobilitätsdienstleister
Vom Fahrzeugfinanzierer zum Mobilitätsdienstleister
09.03.2018 - 00:00 Uhr
Stuttgart/Rastatt (red/vo) - Die Zeiten, als man beim Autokauf das Geld in bar auf den Tisch legte, sind lange vorbei. Und auch der klassische Autokredit gehört der Vergangenheit an. Heute verlangen Kunden nach Finanzierungen mit flexiblem Vertragsende und der Möglichkeit, das Fahrzeug zurückzugeben, weiterzufinanzieren oder zu kaufen.

Noch stärker hat sich das Leasing verändert. Aus Leasingraten wurden Flatrates, inklusive Versicherung und Wartung. Zunehmend nachgefragt werden auch die Fahrzeugmiete und telematikbasierte Produkte. Gleichzeitig schreiten die Digitalisierung des Geschäfts und die Buchung über das Smartphone voran. Dies alles zusammen verändert das Geschäftsmodell von Finanzierern wie der Mercedes-Benz- Bank.

"Zukünftig werden wir auch Mobilitätsdienstleistungen wie Carsharing in die Fahrzeugfinanzierung integrieren sowie Angebote speziell für elektrisch angetriebene Fahrzeuge machen", sagt Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender der Bank und im Vorstand der Daimler Financial Services AG verantwortlich für das Geschäft in Europa.

Im Geschäftsjahr 2017, zum dreißigjährigen Bestehen des Unternehmens, verzeichnet die Mercedes-Benz-Bank Rekordzahlen. Der Vertragsbestand, also der Wert aller finanzierten und verleasten Fahrzeuge, wuchs um zwölf Prozent auf 26,9 Milliarden Euro. Insgesamt stehen rund 970000 Pkw, Lkw, Vans und Busse in den Büchern. Mittlerweile ist mehr als jedes zweite Fahrzeug von Daimler in Deutschland mit einem Vertrag der Mercedes-Benz-Bank unterwegs. "Früher lag unser Fokus auf der Finanzierung von Fahrzeugen, inzwischen geht es um alle Facetten automobiler Mobilität. Der Trend bei unseren Kunden geht zur Flexibilität bei der Fahrzeugnutzung und zur detaillierten Abrechnung, die mittels Telematik die tatsächliche Nutzung erfasst", wird Reiner in einer Pressemitteilung zitiert.

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Fahrzeugen verändert auch das zweite Standbein der Bank, nämlich das Versicherungsgeschäft. Seit Herbst 2017 ist die Telematik-Autoversicherung "InScore" auf dem deutschen Markt. Kunden können die Höhe ihrer Versicherungsrate direkt über einen "Driver Score" beeinflussen, der sich aus Fahrstil, Fahrzeit und Strecke zusammensetzt. Das ermöglicht einen Nachlass von bis zu 30 Prozent im Vergleich zur herkömmlichen Rate. Die Daten zur Berechnung der Versicherungsprämie kommen über eine werksseitig verbaute Telematic Control Unit (TCU) direkt aus dem Fahrzeug. Zum Start war die Versicherung für die neue E-Klasse erhältlich und wird nun auf neue Baureihen erweitert.

Mit der neuen A-Klasse und der neuen C-Klasse starten in diesem Jahr gleich zwei Volumenmodelle. Davon möchte die Autobank mit neuen Verträgen profitieren. Der Jahresstart sei verheißungsvoll verlaufen. "Wir sind sehr gut gestartet. Ende Februar hatten wir beim Neugeschäft schon ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr", sagt Reiner. Nach seinen Worten setzen derzeit rund eine Million Kunden bei der Fahrzeugfinanzierung oder -versicherung, beim Fuhrparkmanagement oder beim Direct Banking mit Tages- oder Festgeldern auf die Mercedes-Benz-Bank.

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