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Quo vadis? - Genossenschaft im IT-Zeitalter
Täuschend echt: Dieser Roboter mit menschlichem Antlitz ahmt Mimik und Gestik nach. Foto: Krekel
11.04.2018 - 00:00 Uhr
Karlsruhe (fk) - Die Gründung der ersten Genossenschaften im deutschen Raum, sie liegt knapp 200 Jahre zurück: "Ins Leben gerufen wurde sie damals in den stürmischen Zeiten der industriellen Revolution - und heute muss sich diese Idee wieder einer Herausforderung stellen. Der Digitalisierung. Doch wie kann diese innerhalb der Genossenschaften gestaltet werden?" Dies ist laut Klaus-Peter Bruns, Vorsitzender des Vorstands des IT-Dienstleisters Fiducia & GAD, die zentrale Frage der aktuellen Zeit. Eine Frage, die das Unternehmen auf der Bankfachmesse Com18 seit Montag in Karlsruhe in den Mittelpunkt stellt.

Das Unternehmen mit Verwaltungssitz in Karlsruhe und Münster konzentriert sich in seinem Tun ausschließlich auf die genossenschaftliche Finanzgruppe: Entsprechend werden etwa 5500 Entscheider und Vorstände deutscher Volks- und Raiffeisenbanken noch bis morgen auf der Messe erwartet. Sie bekommen dort die neuesten Zukunftsvisionen vorgeführt.

Dazu gehört etwa das sprechende Konto. Nutzer des Onlinebankings können dann mittels Spracherkennung mit ihrem Programm reden und die Anwendung liefert das gewünschte Ergebnis, etwa die Auflistung aller Mietausgaben im letzten Vierteljahr. Sicherheitsbedenken hat Fiducia & GAD dabei keine: Alle Daten würden nicht auf externen Servern gespeichert, sondern bleiben bei den Geldinstituten - "wir nutzen das vertrauengebende System der Genossenschaftsbanken", sagen die Verantwortlichen. Zugänge würden wie bereits üblich entsprechend passwortgeschützt.

Eine andere Idee ist die Plattform "GenoSharing". Leihen statt Kaufen lautet hier die Devise. Die Idee: Über die Plattform können Privatkunden der Banken selten genutzte Gegenstände verleihen oder ausleihen. Die Bank schafft für ihre Kunden den Zugang zur Plattform und kann dort auch selbst eigene Dinge verleihen. Der Genossenschaftsgedanke werde so erweitert, weg vom reinen Kerngeschäft der Banken, die zugleich aber mit ihren bewährten Strukturen weiterhin als Vertrauensgeber fungierten, sagt Bruns.

Wozu die moderne IT-Technik heutzutage in der Lage ist, wird auf der Messe durch einen Roboter mit menschlichem Antlitz verdeutlicht: Er kann Fragen beantworten und ahmt dabei menschliche Mimik und Gestik nach. Doch das ist vielen der Fachbesucher offenbar dann doch noch ein Stück weit unheimlich.

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