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Richtig versichert
Nach einer Hitzewelle drohen in der Regel Gewitter mit Starkregen oder Hagel. Die können schon mal heftig ausfallen. Foto: dpa
10.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Sebastian Bronst

Hamburg - Nach einer Hitzewelle drohen in der Regel schwere Gewitter mit Starkregen oder Hagel. Immobilien- und Autobesitzer sollten daher dringend ihre Versicherungen prüfen. Denn nicht immer sind Unwetterschäden abgedeckt.

Immobilien:

Wohngebäudeversicherungen decken grundsätzlich nur Schäden durch Sturm ab einer gewissen Stärke, Hagel sowie Blitzeinschläge ab. Bei Überschwemmungen durch Starkregen oder Flusshochwasser greifen sie aber standardmäßig nicht, dafür ist der Abschluss einer zusätzlichen Elementarschadensversicherung notwendig. Nach Angaben des Verbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) werden Elementarschadensoptionen heute beim Abschluss einer neuen Wohngebäudeversicherung meistens automatisch mit angeboten, können von den Kunden aber abgewählt werden. Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass Versicherungen Anträge auf zusätzlichen Elementarschadensschutz ablehnen können, wenn ihnen das Risiko zu hoch ist. Auch die Prämien variieren je nach örtlicher Situation. Gebäudehaftpflichtversicherungen wiederum übernehmen nur Schäden, die infolge von Unwettern am Besitz anderer Menschen oder an diesen selbst entstehen. Das geschieht etwa, wenn herabstürzende Dachziegel auf das Auto des Nachbarn fallen. Für Schäden am eigenen Haus sind diese Versicherungen aber nicht zuständig.

Hausrat:

Auch bei der Versicherung der Einrichtung ist die Lage ähnlich. Normale Hausratsversicherungen treten nur für Schäden ein, die durch Sturm und Hagel etwa an Möbeln, Wertsachen oder Kleidung entstehen. Außerdem greifen sie bei Wasserschäden durch geplatzte Leitungen. Schäden durch Überflutungen von außen decken sie nicht automatisch ab. Für derartige Fälle muss ebenfalls eine zusätzliche Elementarschadensabdeckungsoption vereinbart werden.

Autos:

Bei Unwetterschäden an geparkten oder stehenden Autos greift die Teilkaskoversicherung. Das gilt unter anderem für Beulen, die durch umstürzende Bäume oder Hagelschlag entstehen. Auch bei plötzlichen Überschwemmungen etwa in Tiefgaragen übernimmt sie die Schäden. Wird ein Auto während der Fahrt von Trümmern getroffen, kommt es laut Experten auf die genauen Umstände an. Stürzen Gegenstände plötzlich vor das Fahrzeug auf die Straße, greift die Teilkaskoversicherung. Liegen Hindernisse allerdings schon länger auf der Straße, hilft nach Angaben des ADAC nur eine Vollkaskoversicherung. Nicht übernommen werden generell außerdem Schäden durch Überflutungen, wenn der Autofahrer sich fahrlässig selbst in Gefahr begibt - wenn er also zum Beispiel eine bereits überschwemmte Fahrbahn benutzt.

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