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"Hardwarefehler" mit Folgen
'Hardwarefehler' mit Folgen
14.08.2018 - 00:00 Uhr
Baden-Baden/Rastatt (ab) - Die Deutsche Telekom beschreibt den Zwischenfall auf Anfrage in nüchternen Sätzen: "Ursache für die Störung war ein Hardwarefehler in der Vermittlungsstelle. Davon war die Telefonie im Festnetz teilweise beeinträchtigt." Doch insbesondere den Feuerwehren im Landkreis Rastatt und der Stadt Baden-Baden bescherte dieser "Hardwarefehler" am Sonntag einiges an Arbeit - denn für einen Teil der Bevölkerung waren unter anderem die Notrufe 110 und 112 über das Festnetz zwischen 14.30 Uhr und 18 Uhr nicht erreichbar (wir berichteten). Das Mobilfunknetz war laut Telekom nicht betroffen.

Feuerwehr, Polizei und Verwaltung reagierten mit einem Notfallplan. Allein im Kreis Baden-Baden standen rund 70 Feuerwehrleute bereit, um einerseits für Einsätze gerüstet zu sein, und um andererseits Meldepunkte für die Bevölkerung einzurichten. Wie Andreas Wilhelm von der Feuerwehr Baden-Baden erläutert, waren alle zehn Feuerwehrhäuser besetzt worden (davon befinden sich neun in den Stadtteilen der Kurstadt), sowie rund fünf zentrale Punkte in der Innenstadt, um so für die Menschen erreichbar zu sein. Letztlich kam es nach Wilhelms Angaben aber zu keinem Einsatz, der über diese Meldestellen ausgelöst worden wäre.

Ein Problem für die Helfer: das heutzutage sehr komplexe Telekommunikationsangebot mit diversen Anbietern und unterschiedlicher Technik. So war es Wilhelm zufolge schwer abzuschätzen, wie viele Menschen von der Störung betroffen waren. Deshalb habe man sich entschieden, "in der Fläche Präsenz zu zeigen". Der Führungsstab der Stadt Baden-Baden koordinierte die Maßnahmen gemeinsam mit dem Landratsamt Rastatt und dem Polizeipräsidium Offenburg. Dem Stab gehören Wilhelm zufolge die Verwaltungsspitze der Stadt sowie Mitarbeiter von Feuerwehr, THW aber auch Versorgungsbetrieben an. Wichtiges Ziel sei gewesen, kritische Infrastruktur - zum Beispiel Krankenhäuser - zu sichern. "Ein Krankenhaus muss ja beispielsweise Personal anrufen können, das Bereitschaft hat", erläutert Wilhelm.

Die Bevölkerung wurde außerdem über Rundfunk informiert sowie über die Warn-App Nina des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Von Rückmeldungen besorgter Bürger wegen der Störung am Sonntag war dem Polizeipräsidium Offenburg gestern nichts bekannt, ergab eine BT-Anfrage. Mögliche Erklärung: "Viele rufen uns ja per Handy an", so Pressesprecherin Karen Stürzel. Sie betont, dass es keinen Ausfall der Notrufnummer 110 selbst gegeben habe - was übrigens auch die Telekom bestätigt. Und wie das Bonner Unternehmen abschließend erklärt: "Die defekte Baugruppe wurde (am Sonntag) getauscht und die Störung komplett behoben."

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