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Kilometerweise Kabel und Leitungen kommen in die Röhren
Passt alles: Vermesser wachen beim Innenausbau des Karlsruher Tunnels über die Ausführung der einzelnen Gewerke.  Foto: Kasig
20.10.2018 - 00:00 Uhr
Karlsruhe (red) - Viele Spezialisten sind derzeit in den insgesamt sieben neuen unterirdischen Haltestellen und den dazwischenliegenden Abschnitten für den Stadt- und Straßenbahntunnel in Karlsruhe beschäftigt, um aus dem Rohbau eine betriebsbereite Anlage zu machen.

Viele Kilometer Bahnstrom-, Stromkabel und Telekommunikationsleitungen müssen in die Leerrohre in den Tunnelabschnitten eingezogen oder in den Bahnsteigkörpern sowie in den Betriebsräumen verlegt werden, berichtet die Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft (Kasig).

Die Fahrtreppen für die Haltestellen Kronenplatz und Durlacher Tor werden in ganzer Länge vormontiert angeliefert und millimetergenau in die vom Beton-Rohbau vorbereiteten Treppenaufgänge eingepasst. In der Haltestelle Durlacher Tor werden die ersten der vielen Tausend Betonwerksteine, die später für eine helle Haltestelle sorgen, an die Wände montiert. Das sogenannte taktile Leitsystem wird derzeit auf die Bahnsteige im Durlacher Tor gelegt: Mit Hilfe dieser von Erhebungen geprägten Bodenplatten sollen sich Sehbehinderte in den Haltestellen zurechtfinden.

Beim Tunnel-Rohbau ist die letzte Betonage erfolgt: Die Bahnsteige in der Haltestelle Ettlinger Tor sind nun hergestellt, so dass in dieser wie auch in der Haltestelle Marktplatz und in einigen wenigen Tunnelabschnitten lediglich noch Restarbeiten anstehen.

Etwas länger erinnert dagegen noch die Oberfläche des Durlacher Tors an den Rohbau, denn diese muss wiederhergestellt werden, nachdem sie etwa sieben Jahre als Baueinrichtungsfläche unter anderem für den Tunnelvortrieb genutzt worden war. Der Bau der Straßen, Rad- und Gehwege in Abschnitten dauert noch bis zum Jahresende, teilt die Kasig weiter mit.

Der Rohbau des Straßentunnels für den Umbau der Kriegsstraße mit einer oberirdischen Gleistrasse und einem darunter liegenden Autotunnel geht demnach planmäßig weiter: Östlich vom Mendelssohnplatz wurden die Rampen, die die Autos zur Ein- beziehungsweise Ausfahrt für den Tunnel nutzen werden, betoniert. Die Rohbauarbeiten in diesem Abschnitt sind termingerecht abgeschlossen, so dass bereits der letzte Kran abgebaut werden konnte. In dem Baufeld, das sich über den Mendelssohnplatz bis auf Höhe der Heinrich-Hübsch-Schule erstreckt, steht der Bau der Auflager für die Gleishilfsbrücken unmittelbar bevor. Die beiden Hilfsbrücken sollen in der Nacht vom 3. auf den 4. November eingehoben werden.

Westlich vom Mendelssohnplatz entstehen die über die Baugrube hinausragenden Betonaufsätze - Kragplatten -, auf denen während des Tunnelbaus darunter Autos fahren können. Zudem wird die Fahrbahn hergerichtet, die den in West-Ost-Richtung führenden Verkehr auf zwei Fahrstreifen südlich entlang der künftigen Tunnelbaugrube führen soll.

Zwischen Lamm- und Ritterstraße entsteht zudem ein Verkehrsknoten, der während der Bauzeit des Tunnels ein Queren der Kriegsstraße auf Höhe der Ritterstraße ermöglicht. aut Kasig geht er im November in Betrieb.

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