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Weidetiere besser gegen Wolf schützen
Weidetiere besser gegen Wolf schützen
23.10.2018 - 00:00 Uhr
Stuttgart (vn) - Mit einem gemeinsamen Antrag an die Landesregierung wollen die Fraktionen der Grünen und der CDU im Landtag ausloten, wie sich die Unterstützung für Weidetier- und Gehegewildhalter "in Zeiten zunehmender Gefährdung durch den Wolf" verbessern lässt. Über die Initiative informierte die CDU-Abgeordnete Sylvia Felder.

Mit dem Antrag soll der Sachstand abgefragt werden, welche Maßnahmen die Regierung zur besseren Unterstützung der Tierhalter plant. Es gehe darum, das Verbuschen bisher weidewirtschaftlich genutzter Flächen zu verhindern, aber auch die Gefährdung der Weidetiere so gut wie möglich auszuschließen.

Konkret fordern Grüne und CDU, den Zuschuss für die Sachkosten für Herdenschutzmaßnahmen von 90 auf 100 Prozent zu erhöhen. Dies sei angesichts des hohen zusätzlichen Arbeitsaufwandes für die Nutztierhalter notwendig.

Dieser personelle und zeitliche Aufwand ist nach den aktuellen Regularien nicht förderungsfähig. Dies hatte Minister Franz Untersteller (Grüne) am 10. Oktober in einem Schreiben an Felder betont. Er beantwortete eine Anfrage der Abgeordneten, die bereits am 15. Juni gestellt worden war. Die CDU-Abgeordnete hatte damals explizit auf die Gefahren für die rund 100 Ziegen des Vereins "Ziegenfreunde Bermersbach" aufmerksam gemacht. Laut Untersteller müsse das Problem auf EU-Ebene thematisiert werden. Entsprechende Gespräche würden laufen, die EU-Kommission will die Vorschläge prüfen.

Nicht wenige Nutztierhalter denken über das Aus ihrer Arbeit nach, sollten sie nicht signifikant von Landesseite unterstützt werden. Dabei geht es nicht nur um Entschädigungen für vom Wolf gerissene Tiere, sondern auch um den Bau von wolfssicheren Weidezäunen.

"Auf die EU-Kommission können wir nicht warten", wirbt Sylvia Felder für schnelle und praxisnahe Lösungen. "Wir haben kommunale Rinderställe gefördert, da werden wir auch kommunale Weidezäune fördern können."

Des Weiteren wird im Antrag gefordert, dass sich die Landesregierung dafür einsetzen soll, im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) einen neuen Fördertatbestand zur Wolfsprävention einzuführen. Für diesen könnte der Bund zusätzliches Geld in der GAK zur Verfügung stellen.

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