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2019 wird die "gute Stube" Marktplatz neu gestaltet
16.11.2018 - 00:00 Uhr
Von Stephan Jehle

Karlsruhe - Der Umbau der Karlsruher City macht derzeit zügig Fortschritte. "Das Jahr 2018 war das Jahr der Fertigstellung der Oberfläche und der Rohbauarbeiten im Tunnel", umriss Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) beim Forum "Zukunft Innenstadt" den aktuellen Stand im Stephanssaal. Dabei präsentierten die zuständigen Fachleute einzelner Ressorts auch die Pläne für weitere Arbeiten im kommenden Jahr.

Ab Frühjahr 2019 soll der Marktplatz als "die gute Stube" der Stadt dann seine endgültige Gestalt erhalten: Lange hatten die gemeinderätlichen Gremien über Konzepte für Bodenbeläge und Beleuchtung beraten. Kommenden Montag nun soll die Ausschreibung der Gewerke und Arbeiten rausgehen. Die Achse zwischen Schloss, Pyramide auf dem Marktplatz und dem südlich gelegenen Ettlinger Tor solle künftig "wieder besser sichtbar werden", sagte Karlsruhes Tiefbauamtsleiter Martin Kissel bei der Veranstaltung.

Zwischen Pyramide und Kaiserstraße sollen Teilflächen mit Wasserspielen gestaltet werden, rund um die markgräfliche Grablege "die einstige Konkordienkirche in den Umrissen im Pflasterbelag sichtbar werden", so Kissel. In der Ausschreibung wird auch festgelegt, dass der künftige Pflasterbelag in dem Areal zwischen Kaiserstraße, der evangelischen Stadtkirche und dem Rathaus aus hellem Granitstein bestehen - und dieser aus europäischen Steinbrüchen bezogen werden solle. Kissel rechnet damit, dass die Submission und Vergabe zur Ausschreibung Anfang kommenden Jahres erfolgt und die neue Pflasterung bis zum Herbst 2020 fertiggestellt sein werde.

OB Mentrup und Kasig-Geschäftsführer Uwe Konrath gaben sich derweil beide "überrascht", wie gut man bei den parallel verlaufen Umbauarbeiten - mit Erstellung eines Auto-Tunnels - in der südlich gelegenen Kriegsstraße im Zeitplan liege. Auch der Rohbau in den neuen Straßenbahn-Tunneln, so sagte Konrath, "sei soweit durch". Auch an den unterirdischen Haltestellen seien die "Betonstein-Wandverkleidungen" weitgehend angebracht, etwa 4 000 Quadratmeter davon würden insgesamt verbaut. Auch die Fahr-Rolltreppen an den Haltestellen-Zugängen sind inzwischen eingehängt, wie Konrath anhand von Bildern veranschaulichte.

Allerdings rechnet der Kasig-Chef im kommenden Frühjahr mit neuerlichen Beeinträchtigungen für den Pkw-Verkehr an der Kreuzung Karlstraße/Karlstor. Dort solle ab etwa Mai die Unterführung gesperrt und der Durchgangsverkehr "oberirdisch abgewickelt werden". Die Arbeiten "am Kombibauwerk", der Kreuzung von unterirdischem Straßenverkehr, und dem diagonal dazu verkehrenden U-Bahntunnel seien dagegen fertiggestellt, sagte Konrath. Die Verkehrsbetriebe wollen derweil im kommenden Jahr "notwendige Gleisbaumaßnahmen auf ein Minimum beschränken", kündigte VBK-Chef Alexander Pischon an. Aber auch hier wird es ab Sommer an einigen Kreuzungen der Innenstadt für mehrere Wochen zu Behinderungen kommen.

Der Chef des Stadtmarketings, Martin Wacker, präsentierte zum Abschluss eine neue Seite, die Tipps und Informationen beim Besuch von Karlsruhe vermitteln soll, wo aber auch Fragen und Probleme der Mobilität "in der Baustellenstadt Karlsruhe" erörtert werden.

www.karlsruhe-erleben.de

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