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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt
03.12.2018 - 00:00 Uhr
Stuttgart (lsw) - Tausende Lichterketten in den Fußgängerzonen und auf den Weihnachtsmärkten machen aus der tristen, dunklen Jahreszeit ein Lichtspektakel. Viele Städte im Land setzen dabei auf Öko-Strom. Und obwohl mancher Veranstalter viel Geld für die Beleuchtung berappen muss, will kaum einer auf die funkelnden Sterne und Girlanden zur Adventszeit verzichten.





"Es sieht einfach wunderschön aus, wenn alles leuchtet", sagte eine Sprecherin der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM). Für die rund 240 000 Lichter des Freiburger Weihnachtsmarkts gibt die FWTM etwa 150 000 Euro inklusive Strom aus. An den Kosten beteiligen sich die Marktbeschicker, die an ihren Ständen gebrannte Mandeln, Glühwein und Co. an die Besucher verkaufen. Insgesamt 300 Euro kommen in diesem Jahr auf jeden Händler zu - 100 Euro für die Anschaffung und 200 Euro für Montage und Demontage der Lichter. Kein Grund, auf den heimeligen Glanz zu verzichten. "Es gehört einfach dazu. Und dadurch kommt man erst richtig in Weihnachtsstimmung", sagte die Sprecherin.

"Wir geben insgesamt 40 000 bis 50 000 Euro aus", berichtete Jörg Klopfer, Geschäftsführer der Gesellschaft in.Stuttgart. Seine Firma organisiert den Stuttgarter Weihnachtsmarkt.

Für die Beleuchtung auf dem Karlsruher Christkindlesmarkt kommt ein Betrag im unteren fünfstelligem Bereich zusammen, erklärte ein Stadtsprecher. Teilweise werden die Kosten über die Standgebühr refinanziert. Rund um den Mannheimer Weihnachtsmarkt am Wasserturm leuchteten im vergangenen Jahr etwa 15 000 Lichter - ungefähr 1 100 Euro musste der Veranstalter nach eigenen Angaben aufbringen.

"Die Auswahl der Beleuchtung bestimmt maßgeblich die Atmosphäre eines Weihnachtsmarktes", sagte Michael Metzler von der Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH (EST ). Deswegen habe man beim Esslinger Weihnachtsmarkt vor drei Jahren bei den 120 Giebelbeleuchtungen an den Häusern sowie den 60 Lichterketten in den Fußgängerzonen komplett auf LED-Lämpchen umgestellt. Insgesamt investierten Esslingen, Händler und Hauseigentümer etwa 160 000 Euro. "Die Beleuchtung macht jedoch den geringsten Anteil der Stromkosten aus", erklärte der Sprecher. Denn seit der Umstellung von Halogen auf LED liege die Stromkostenersparnis bei circa 90 Prozent. Die Beheizung der Weihnachtsbuden verbrauche deutlich mehr Energie.

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