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Stadtkreis Baden-Baden liegt am Ende
Stadtkreis Baden-Baden liegt am Ende
30.07.2019 - 00:00 Uhr
Stuttgart (ham) - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2017 in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg gestiegen. Die erstellten Waren und Dienstleistungen erreichten nach den gestern veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes einen Gesamtwert von rund 495,1 Milliarden (Mrd.) Euro. Das bedeutet ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Landkreise konnten um 4,3 Prozent gegenüber 2016 zulegen, während die Stadtkreise nur um 3,5 Prozent wuchsen. Damit trugen die Landkreise mit rund 3,1 Prozentpunkten zum BIP-Anstieg 2017 in Baden-Württemberg bei, die kreisfreien Städte nur rund einen Prozentpunkt. Den höchsten Zuwachs des BIP verzeichnete der Landkreis Emmendingen mit einem Plus von 6,9 Prozent - bei einer Wirtschaftsleistung von rund 5,2 Mrd. Euro. Danach folgten der Landkreis Esslingen und der Landkreis Freudenstadt mit einem Zuwachs von 6,3 (22,1 Mrd. Euro) und 5,9 Prozent (4,7 Mrd. Euro). Unter den Stadtkreisen belegte Heidelberg mit einem Plus von 4,9 Prozent (8,7 Mrd. Euro) den ersten Platz, gefolgt von Stuttgart mit einem Plus von 3,9 Prozent und 53,1 Mrd. Euro. Am Ende des Gesamtklassements liegt der Stadtkreis Baden-Baden. Die Kurstädter konnten ihr karges BIP von 2,862 Mrd. Euro nur um 0,9 Prozent steigern.

Deutlich besser präsentiert sich der Landkreis Rastatt. Der Zuwachs von 3,2 Prozent auf 9,933 Mrd. Euro bleibt allerdings ebenso unter dem Landes-Durchschnitt. Mit dieser Steigerung liegt der Landkreis Rastatt deshalb nur auf Rang 34. Baden-Baden ist 44., Karlsruhe belegt nur Rang 39. Im benachbarten Landkreis legte das BIP um 2,5 Prozent zu auf 19,476 Mrd. Euro.

Maßgebliche Ursache für das Wachstum in Baden-Württemberg waren der Zuwachs der Bruttowertschöpfung im Wirtschaftsbereich "Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe" mit einem Wachstumsbeitrag von gut 1,5 Prozentpunkten, heißt es aus dem Statistischen Landesamt. Knapp 0,8 Prozentpunkte trugen jeweils der Bereich "Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation" sowie die "Finanz-, Versicherungs-, und Unternehmensdienstleister, Grundstück- und Wohnungsbauwesen" bei.

Das produzierende Gewerbe bescherte den Wachstumsspitzenreitern Emmendingen, Esslingen und Freudenstadt die Topplätze. In Universitätsstädten wie Heidelberg, Freiburg oder Tübingen ist das Wachstum vom Bereich "Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal" getrieben.

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