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Bislang keine größeren Verkehrsprobleme
Bislang keine größeren Verkehrsprobleme
22.11.2018 - 00:00 Uhr
Von Winfried Heck

Karlsruhe - Es gibt mit Sicherheit angenehmere Arbeitsplätze in diesen Tagen. Seit knapp zwei Wochen laufen die Vorarbeiten für die 2019 geplante Ertüchtigung der Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth.

In Fahrtrichtung Pfalz werden Schutzeinrichtungen zwischen Fahrbahn und Radweg entfernt, die äußeren Brückenkappen werden abgebrochen und die Entwässerungseinrichtungen erneuert. Aktuell stehen dem Verkehr in diese Richtung nur zwei von drei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Fahrradwege wurden komplett auf die südliche Brückenhälfte umgelegt. Noch halten sich die Verkehrsbehinderungen in Grenzen.

Jürgen Genthner vom Regierungspräsidium Karlsruhe zeigt sich trotz des verzögerten Baubeginns sehr zufrieden. Probleme bei der Herstellung der sogenannten Probeplatte hatten einen dreimonatigen Verzug mit sich gebracht, doch die zusätzliche Zeit sei sinnvoll genutzt worden. Man habe die Abläufe optimieren können, so dass weiter mit dem Ende der Arbeiten im Dezember 2019 kalkuliert wird. Die Verschiebung bringt mit sich, dass der neue Belag unter klimatisch deutlich günstigeren Bedingungen im Frühjahr und im Herbst aufgebracht werden kann.

Die zwölf Millimeter dicke Stahlplatte, auf der bisher die Fahrbahn ruht, soll durch eine sechs Zentimeter dicke Schicht aus hochfestem Beton ergänzt werden. Ziel ist es, einen Verbund aus Stahl und Beton herzustellen, der die statischen Eigenschaften der Brücke deutlich verbessern wird. Die Brücke soll fit gemacht werden für die nächsten 50 Jahre.

Was die Brücke aushalten muss, über die täglich rund 80 000 Fahrzeuge mit steigendem Schwerlastverkehrs-Anteil rollen, spürt jeder, der zu Fuß auf ihr unterwegs ist. Jeder vorbei rollende Lkw versetzt das Bauwerk in heftige Schwingungen, hinzu kommen Lärm und Dreck durch die nur wenige Meter an den Arbeitern vorbeirollenden Fahrzeugkolonnen. Manchmal kommt noch zusätzlicher Dreck hinzu, denn die Arbeiter seien schon mehrfach aus fahrenden Autos heraus mit Gegenständen beworfen worden, so Genthner.

Man darf gespannt sein, wie groß der Frust der Autofahrer erst ab Februar sein wird, wenn der gesamte Verkehr auf die südliche Brückenhälfte umgelegt wird. Ab dann stehen bis Dezember je Fahrtrichtung nur noch jeweils zwei relativ schmale Fahrbahnen zur Verfügung.

Im April muss die Brücke wegen der Fahrbahn-Betonarbeiten an zwei Wochenenden für den Autoverkehr sogar komplett gesperrt werden. Ab Juli ist dann voraussichtlich die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe an der Reihe, samt zweier Vollsperrungen Ende September/Anfang Oktober.

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