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Favorite trotzt den Herausforderungen noch
29.08.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (lsw/vn) - Fachleute erheben derzeit die Schäden in allen 60 landeseigenen Gärten und Parks in Baden-Württemberg. Trotz je nach Untergrund unterschiedlicher Schädigung seien überall Hitze- und Trockenheitsschäden an Bäumen zu beobachten, betonen die Staatlichen Schlösser und Gärten (SSG). Ein Ziel sei es, schnell und gezielt agieren zu können, um Besucher zu schützen. "Denn inzwischen beginnen vom Klimawandel gestresste Bäume damit, quasi aus reinem Selbsterhaltungstrieb komplett grüne, gesunde Äste abzuwerfen. Dann heißt es, Wege und Zugänge sperren, um die Bürger vor herabfallenden Ästen zu bewahren."

Für die Gartenanlage von Schloss Favorite bei Rastatt könne man im Moment noch - im Rahmen der gesamten Entwicklung - von einer stabilen Situation sprechen, erklärte gestern SSG-Pressesprecher Frank Thomas Lang auf BT-Anfrage. "Im letzten sehr trockenen Sommer haben die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg dort allerdings Bäume und Sträucher bewässert und dadurch erreicht, dass es so gut wie keinen Sommerbruch grüner Äste gab." Konkrete Schäden durch die letztjährige Trockenheit: "Zwei Eiben sind vertrocknet, eine weitere große Eibe weist dieses Jahr derart starke Trockenschäden auf, dass sie vermutlich auch abstirbt. Eine mittelgroße Linde und ein Zürgelbaum sind abgestorben. Eine Buche, ein Bergahorn und eine Eiche weisen Trockenschäden auf."

Was sich nach beträchtlichen Schäden anhört, ist im Gesamtrahmen geringfügig, erläutert Lang. Die Gartenfachleute der Staatlichen Schlösser und Gärten sagen, dass das "insgesamt und bei der Menge der Bäume doch eine sehr geringe Zahl von Schädigungen" sei.

Im letzten Jahr wurde aufgehört, den Rasen zu wässern, der dadurch über ganze Flächen komplett ausfiel. Diese Flächen mussten im Frühjahr wieder instandgesetzt werden, insgesamt rund 5 000 Quadratmeter.

Die Trockenheit führt außerdem dazu, dass der Krebsbach zeitweise versiegt, der die Frischwasserzufuhr für die Gewässer liefert. Damit die Gartengewässer nicht umkippen, musste im letzten Sommer zusätzlich Wasser zugeleitet werden, so Lang.

Für die aktuelle Situation 2019 läuft noch die Erfassung und Überwachung. Allerdings scheint der Favorite-Garten noch relativ stabil zu sein.

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