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Neue Planung für die Chaos-Baustelle
Neue Planung für die Chaos-Baustelle
16.11.2018 - 00:00 Uhr
Von Harald Holzmann

Baden-Baden - Bei der "ewigen Baustelle" in der Seelachstraße gibt es Bewegung: Der russische Investor hat bei der Stadtverwaltung Anfang des Monats eine veränderte Planung eingereicht. Ein schnelles Ende der Bauarbeiten und der damit verbundenen Ampelregelung des Verkehrs in der Seelachstraße ist aber nicht in Sicht.

Ursprünglich war am steilen Hang zwischen der Seelachstraße und der Dimpfelbachstraße der Bau von insgesamt drei Stadtvillen geplant. Wie berichtet, ist aber bislang nur ein Gebäude im Rohbau entstanden. Die Baustelle ruht mittlerweile seit mehr als zwei Jahren. Nun liegt der Verwaltung eine neue Planung vor. Statt zweier weiterer Gebäude soll an dem Steilhang nur noch eines entstehen - alles in allem ein etwas größeres Haus als das bislang im Rohbau fertiggestellte. "Diese Planung prüfen wir jetzt", sagte Bürgermeister Alexander Uhlig auf BT-Nachfrage.

Wie berichtet, sind bei den Bauarbeiten für die erste Stadtvilla an mehreren umliegenden Privatgrundstücken und auch an der Seelachstraße selbst Schäden entstanden - unter anderem auch deshalb, weil an dem felsigen Hang Sprengungen vorgenommen wurden, die nicht genehmigt gewesen sein sollen. Die Beseitigung der Schäden wird nach ersten Schätzungen der Stadtverwaltung mehr als 500 000 Euro kosten. "Im Zuge der weiteren Bauarbeiten muss das behoben werden", machte Uhlig gegenüber dem BT die Erwartungen der Stadtverwaltung deutlich, zumal auch das zweite Haus von der Seelachstraße aus erschlossen werden soll.

Wie lange für den Bau noch gebraucht wird, darüber wollte der Bürgermeister keine Schätzung abgeben. "Wir haben da keinerlei Einfluss auf den zeitlichen Ablauf", sagte er. Vom Fortschritt der Bauarbeiten hängt jedoch einiges ab. Die nun schon seit 2014 in Betrieb befindliche Baustellenampel in der Seelachstraße kann erst nach Abschluss der Baustelle abgebaut werden. Erst dann hat die einspurige Verkehrsführung ein Ende. Das wiederum ist eine der Voraussetzungen dafür, dass die Stadt die Arbeiten am Baugebiet "Hahnberg" in Angriff nehmen kann, das über die Seelachstraße erschlossen werden soll (wir berichteten).

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