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Baden-Badener nehmen Leo wieder in Besitz
15.04.2019 - 00:00 Uhr
Von Conny Hecker-Stock

Baden-Baden - Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es im Volksmund. Beim von der Einzelhändlervereinigung Baden-Baden-Innenstadt (BBI) organisierten Fest auf dem Leopoldsplatz hatten zumindest diejenigen die besten Karten, die sich bereits am frühen Samstagmittag auf den Weg gemacht hatten.

Angesichts des da noch guten Wetters füllte sich das Fest-Areal rasch. Viele Mitglieder des Gemeinderates und zahlreiche Bürger waren gekommen, um "ihren" Leopoldsplatz nach zweijähriger Bauzeit nun auch offiziell wieder in Besitz zu nehmen. Der nach dem Wunsch des stellvertretenden BBI-Vorsitzenden Franz Bernhard Wagener künftig vermehrt für Aktivitäten verschiedenster Art genutzt werden sollte, was sicherlich ebenso im Interesse der einheimischen Bürger ist.

Vor ihrer offiziellen Begrüßung hatte Oberbürgermeisterin Margret Mergen gemeinsam mit Markus Brunsing vom Fachbereich Park und Garten bereits fleißig Samentüten mit der bunten Baden-Badener Blumenmischung verteilt (wir berichteten). Diese farblich ansprechende Nahrungsgrundlage für Bienen und Hummeln im heimischen Garten ging weg wie warme Semmeln, in 45 Minuten waren bereits 300 Tüten gegen eine Spende ans Obstgut Leisberg vermittelt. In den vergangenen zwei Jahren sei auf dem Leopoldsplatz "tüchtig gebaut und mal ordentlich der Keller aufgeräumt worden", blickte Mergen in ihrer launigen Ansprache zurück. Seit 120 Jahren habe man versucht, bei zuletzt 20 000 täglich darüber rollenden Fahrzeugen, den Leopoldsplatz haltbar zu machen.

OB: "Ist die Oberfläche schön? Na ja, sie hält."

"Ist die Oberfläche jetzt schön? Na ja, sie hält", bilanzierte das Stadtoberhaupt pragmatisch. Der Vorsitzende der BBI, Matthias Vickermann, richtete seinen Dank an die Stadt und den Gemeinderat und sah das Sonderbudget für das Fest zur Wiedereröffnung des Leopoldsplatzes gut angelegt. Für das umfangreiche Bühnenprogramm konnten sich die Besucher sogleich stärken mit dem von Mergen und Vickermann persönlich angeschnittenen und von "Peters" gestifteten Riesen-Erdbeerkuchen, dessen Verkaufserlös der Lebenshilfe zugutekommt. Und dann startete auch schon das kunterbunte, zweitägige Bühnenprogramm, das von einem Jazz-Ensemble und dem putzmunteren Kinderchor der Clara-Schumann-Musikschule eröffnet wurde. Den kleinen Nachwuchssängern war die Bühne aber nicht groß genug für ihren eigens einstudierten Kanon mit Kreistanz. Kurzerhand kletterten sie die Treppe herunter und setzten ihre Darbietung vor der Bühne fort, auf gleicher Höhe mit den begeisterten Eltern und weiteren applausfreudigen Zuschauern. Thomas Riedinger führte auf humorvolle Weise durch das zumeist von hiesigen Künstlern gestaltete Programm. Die Künstler spielten am Nachmittag tapfer gegen den aufkommenden Regen an, doch der zusätzliche kalte Wind vertrieb am Samstag dann doch viele Besucher.

Besseren Zuspruch hatte dann der Einkaufssonntag. Es war zwar nicht wärmer, aber zumindest trocken, sodass die Bühne auf dem Leopoldsplatz und auch die am Nachmittag geöffneten Geschäfte auch von auswärtigen Besuchern wieder stärker frequentiert waren .

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