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Die "Glorreichen Sieben" übernehmen
Ein stimmungsvolles Ambiente bot sich bei der ersten Glühweinparty im November 2016 im Stadtgarten. Foto: Stadt
14.11.2017 - 06:41 Uhr
Bühl (gero) - Die Temperaturen stimmen bereits: Die Gastronomen und Winzer können also die Heißgetränke schon einmal ordern - für die zweite After-Work-Glühwein-Party am Donnerstag, 23. November, im Stadtgarten. Wie schon beim August-Event treten die Beschicker als Organisatoren auf. Die Stadtverwaltung beschränkt sich auf die Rolle einer Schirmherrin, während der Bauhof das Festgelände herrichtet und für die Stromanschlüsse sorgt.

Oberbürgermeister Hubert Schnurr lobte das neue Konzept über den grünen Klee: "Wir sind auf einem guten Weg." Und der war - frei nach Xavier Naidoo - kein leichter. Er war sogar mit jeder Menge Ärger gepflastert. Hintergrund war eine kurzfristige Absage der Final-Party am 26. Juli durch die Verwaltungsspitze in Absprache mit dem Bauamt und der Stadtgärtnerei, die nach vorangegangenen Regenfällen Schäden am Rasen und am Wurzelwerk der Parkbäume befürchteten. Am Nachmittag allerdings zeigte sich die Sonne - den Wettervorhersagen entsprechend - von ihrer schönsten Seite und erwärmte die Luft auf 22 Grad. Der Frust und der Ärger der Gastronomen, Sponsoren und in den einschlägigen Netzwerken waren entsprechend groß. Beim Nachholtermin am 2. August traten dann die Wirte und Winzer erstmals selbst als Organisatoren auf. So wird dies auch am 23. November und bei allen weiteren Terminen im kommenden Jahr sein.

Corina Bergmaier, die als Leiterin der Wirtschaftsförderung die After-Work-Party ins Leben rief, wollte die Unterstützung der Stadt als "Starthilfe" verstanden wissen. Nun habe man Zeit, "sich was Neues auszudenken".

Auch ein weiteres Missgeschick wie bei der Glühwein-Premiere im vergangenen Jahr wird es nicht mehr geben: Der Buß- und Bettag, ein bedeutender Feiertag der evangelischen Kirche Deutschlands, der dieses Jahr auf den 22. November, einen Mittwoch, fällt, ist und bleibt für Party und Halligalli im Stadtgarten tabu. Die Reaktionen nach dem Event am 16. November 2016 fielen entsprechend aus. Die Stadt und Sergio Corsano, einer der Sprecher der Gastronomen, haben verstanden: "Wir werden diesen Fauxpas nicht mehr begehen." Auch Kollegin Iris Werner schmeckt die neue Struktur vorzüglich: "Wenn man zusammensteht, schweißt das zusammen."

Wie schon beim August-Meeting oder beim Zwetschgenfest werden die sensiblen Bereiche des Stadtgartens von der Party-Meile ausgeschlossen. Der Bauhof wird deshalb die Rosenbeete am Nordeingang des Stadtparks zur Eisenbahnstraße mit Hackschnitzel abstreuen. "Mit der Fläche", spielt Corsano den Ball an die Verwaltung artig zurück, "können alle sieben Betriebe leben." Was der OB zum Anlass nahm, in Anlehnung an einen Westernklassiker von den "Glorreichen Sieben" zu sprechen.

Und die hoffen, dass das Wetter am Donnerstag, 23. November, mitspielt, wenn DJ Smile auflegen wird. Und sollte das Wetter "total verrückt" (Corsano) spielen, wird eine eventuelle Absage bereits am Dienstag über die Presse und die Netzwerke kommuniziert.

Gleichwohl: Auch die Glühwein-Premiere im vergangenen Jahr stand unter keinem glücklichen Stern: Kalter Nieselregen prasselte unaufhörlich vom Himmel, was 700 Feierwütigen den Spaß und die Laune aber nicht verderben konnte. Einen Ersatztermin gibt es nicht. Als Begründung wurde der Adventsmarkt angeführt: Der aber beginnt erst eine Woche später: am Freitag, 1. Dezember.

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