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Es bleiben keine Wünsche offen
11.04.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (sie) - Der Bühler Feuerwehrkommandant Günter Dußmann ist derzeit häufig in Balzhofen anzutreffen. Dort liegen am Ortseingang die Rohbauarbeiten für das neue Gerätehaus West in den letzten Zügen. Die Pläne, die lange Zeit nur auf Papier existierten, nun in die Tat umgesetzt zu sehen, begeistert Dußmann - und es weckt sogar fast ein bisschen Neid in ihm.

"Die Bedingungen in dem Neubau werden viel besser sein als bei uns in der Innenstadt", erzählt Dußmann mit einem Lachen von seiner ambivalenten Gefühlslage. Aber natürlich gönnt er den Kameraden aus Balzhofen, Vimbuch und Oberweier ihr neues Domizil, in das die drei Abteilungen voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres einziehen werden.

Bislang liegt das Projekt laut Eckhard Vandersee, Abteilungsleiter Hochbau und Gebäudemanagement bei der Stadtverwaltung, voll im Zeitplan. Nach dem Spatenstich Mitte Oktober seien die Arbeiten auch während der Wintermonate problemlos vorangeschritten. Im Moment werde das Dach abgedichtet. Fenster und Tore seien bestellt und würden Ende April eingebaut. Anfang Mai sollen die Arbeiten an der Fassade beginnen, die eine Klinkeroptik erhält. "Das wird sich sehr gut in die Landschaft einfügen", meint Vandersee. Parallel dazu starte der Innenausbau mit den Technikgewerken wie Elektro, Heizung, Lüftung und Sanitär.

Auch der Termin fürs Richtfest steht bereits. Gefeiert wird am Donnerstag, 17. Mai, um 18.30 Uhr. Die Stadt hat den Termin extra auf die frühen Abendstunden verlegt, damit möglichst viele Feuerwehrangehörige daran teilnehmen können.

Damit ist die Verwaltung einem Vorschlag Dußmanns gefolgt, der hofft, dass viele Kameraden die Möglichkeit nutzen, sich einen Eindruck von dem Gebäude zu verschaffen. Der zweistöckige Stahlbetonbau mit Flachdach lässt aus Sicht des Kommandanten keine Wünsche offen: "Es ist an alles gedacht worden", sagt er. Bei den Planungen sei aus Erfahrungen mit der Kernstadt-Wache gelernt worden. Dort gebe es aufgrund der gewachsenen Strukturen mit einem älteren Bestandsteil und einem Anbau einige Unzulänglichkeiten. So fehle es an Räumlichkeiten für die Kinder- und Jugendfeuerwehr. Auch die Aktiven hätten keine Möglichkeit, sich nach einer Probe gemütlich zusammenzusetzen. Ein Manko sei darüber hinaus, dass im Obergeschoss keine Toiletten vorhanden seien. "All das gibt es in Balzhofen", freut sich der Feuerwehrchef.

Im Erdgeschoss des Neubaus finden zunächst drei Fahrzeuge Platz. Kapazitäten für ein viertes sind vorhanden, um eines Tages auch die Abteilungen Oberbruch und Moos beherbergen zu können. "Es ist wirklich alles groß genug", ist sich Dußmann sicher.

Um diese Dimensionen realisieren zu können, nimmt die Stadt viel Geld in die Hand. Im Vorfeld war die Verwaltung von Gesamtkosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro ausgegangen. Nachdem rund 75 Prozent der Arbeiten vergeben sind, liegt das Projekt laut Vandersee bei den reinen Baukosten, die auf 2,5 Millionen geschätzt wurden, derzeit zehn Prozent über dem Ansatz.

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