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Party am schönste Flecken Bühls
16.07.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (jure) - Die Bühlot hat Flair, vor allem, wenn sie noch angestrahlt wird und zum lauschigen Treffpunkt wird. Eine ganz besondere Atmosphäre herrschte am Samstagabend im Bereich des Sonnengässchens. Eine wahre Menschentraube traf sich im Bühlotdreieck, das nach dieser Zweitauflage das Zeug dazu hat, eine feste Einrichtung im städtischen Veranstaltungsprogramm zu werden.

Dies wäre auch ganz im Sinne der drei Organisatoren Lutz Raeck, Martin Foshag und Philippe Schutzenbach, die den "schönsten Flecken Bühls" (Raeck) nun dauerhaft beleben wollen. "Es ist ein wunderbares Bild", schwärmte Foshag am Abend. Drei Veranstaltungen pro Jahr hat das Trio geplant, um in Bühl noch mehr "Gelegenheit zum Feiern mit Musik" zu bieten. Lange träumte Raeck von einer Belebung des Sonnengässchens. Mit dem neuen Nachbar Martin Foshag, der im Oktober den "Badischen Hof" mit seinem einladenden Biergarten übernahm, hat er einen Partner gefunden, "der ebenfalls was für Bühl drehen will". Genauso wie Philippe Schutzenbach vom "Schwanen", der als dritter Gastronom mit von der Partie ist. Mit einem Frühschoppen war im Juni gestartet worden, am Samstag stieg nun das erste Bachfest, und am 1. September wird nochmals zu einem Bühlot-Frühschoppen unter dem Motto "Jazz, Tapas und Antipasti" geladen.

Die Rückmeldungen zur ersten gemeinsamen Veranstaltung waren "einfach gigantisch", erzählt Raeck. Von den Besuchern seien sie animiert worden, "auf jeden Fall weiterzumachen". Und das ließen sich die drei ambitionierten Veranstalter nicht zweimal sagen. Am Samstag fuhren sie im wahrsten Sinne des Wortes alle Geschütze auf: von einer das ganze Dreieck überspannenden Girlanden- und Lichterkettendekoration über ein reichhaltiges Essensangebot bis zu viel und vor allem guter Musik. Gegrilltes und Salate waren die Renner an dem herrlichen Sommertag. Schon lange vor dem Startschuss um 13 Uhr fanden sich am späten Vormittag viele Gäste beidseits der Bühlot ein. Während am Mittag beim Auftritt der Newcomer Band "Four and a half" die Besucherzahl zunächst noch überschaubar war, füllte sich der schattige Biergarten im "Badischen Hof" langsam, während die vierköpfige Formation, die sich aus der Musikschule entwickelte, richtig ins Schwitzen kam. In der prallen Sonne gaben sie alles und begeisterten mit sattem Sound und eindrucksvollen Stimmen.

Die vierköpfige Pop-Formation mit den Brüdern Felix (Gitarre) und Moritz Rothaupt (Schlagzeug) sowie Marcela Redick (Gesang) und Julian Berger (Bass) präsentierten vor allem Songs aus den Charts.

Zwei Vollblutmusiker übernahmen am frühen Abend dann das Partyzepter: Hinter "Schmid&Ritter" verbergen sich zwei Musiker, die sich bei der bekannten Truppe Moritz kennengelernt hatten und nun auch zu zweit erfolgreich sind. Neben Popsongs des Sängers und Gitarristen Axel Schmid heizten sie mit Klassikern der Rock- und Popgeschichte sowie vielen anderen Ohrwürmern dem Publikum ein, das immer zahlreicher wurde. Je später der Abend, desto enger ging es zu am Bach. Mit "Catfish" aus Achern erfolgte eine Zeitreise in die 50er bis 80er Jahre mit Musik und Partystimmung wie zu besten Elvis-Zeiten - alles passte perfekt zusammen und sorgte in der Kombination für einen außergewöhnlichen Abend in einer Ecke Bühls, die es mehr als verdient hat, endlich richtig belebt zu werden. "Catfish" lag mit seinem Motto richtig: "All you need is beat". Dazu einen Bach und begeisterte Besucher.

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