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Windparkpläne auf dem "Maienplatz"
So könnte ein möglicher Windpark im Murgtal aussehen: Die Fotomontage zeigt den Blick von der Weinbergstraße. Foto: pr
14.09.2017 - 00:00 Uhr
Von Katharina Vogt

Weisenbach - Pfarrgemeinderatssitzungen sind in der Regel öffentlich, aber selten gibt es Gäste. Ganz anders war das am Dienstagabend im Gemeindehaus in Weisenbach. Dort hatten sich zehn Interessierte aus der gesamten Region bei der Pfarrgemeinderatssitzung der katholischen Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach eingefunden, um sich aus erster Hand über mögliche Windkraftstandorte auf Grundstücken der Seelsorgeeinheit zu informieren. Die "Windkraft Schonach GmbH" aus dem Südschwarzwald war auf das Gremium zugekommen, um über mögliche Windräder auf dem "Maienplatz" zu informieren.

Außerdem gibt es Kontakte zur Stadt Gernsbach, um sich auch dort als möglicher Projektentwickler im Bereich Regenerative Energiegewinnung ins Gespräch zu bringen. "Windkraft Schonach" arbeitet eigenen Angaben zufolge seit den 1990er Jahren erfolgreich als Projektentwickler im Schwarzwald und in Frankreich. Geschäftsführer Gerhard Kienzler und Projektentwickler Ulrich Fischer zeigten die aus ihrer Sicht bestehenden Chancen und auch Folgen eines Windparks auf den Höhen zwischen Roter Lache und Weisenbach auf.

Der Standort "Maienplatz" sei der einzige, der erfolgversprechend für den Anlagenbau infrage komme. Sie halten die Fläche für deutlich geeigneter als die ebenfalls diskutierte Fläche "Lachsberg" in Forbach. Allerdings müsste vor einer genauen Projektierung zuerst die Windhöffigkeit (das Windaufkommen) ermittelt werden. Aus Sicht des Unternehmens wären vier Anlagen in dem Gebiet möglich - zwei davon auf Gernsbacher, zwei auf Weisenbacher Gemarkung (auf Gelände des Heiligenwalds). "Die Windkraftanlagen müssen für alle Akteure wirtschaftlich sein", betonten Kienzler und Fischer.

Sie verglichen ihre Prognosen mit bereits realisierten Projekten. Dabei verschwiegen sie nicht die notwendigen Eingriffe in den Wald, die aber größtenteils wieder rückgängig gemacht werden könnten.

Dass die Windkraft heftig umstritten ist - nicht nur aus ästhetischer Sicht, sondern vor allem aus Vogel- und Fledermausschutzgründen und den immer wieder beanstandeten Lärmemissionen - sprachen sie offen an und stellten sich beide in der anschließenden Diskussion den Fragen des Pfarrgemeinderats und der Anwesenden.

Die Windkraft sei eines der wichtigsten Standbeine der Energiewende hin zu regenerativen Energiequellen, betonte Kienzler. Üblicherweise werden die Anlagen, die die Windkraft Schonach projektiert, anschließend von einer Genossenschaft betrieben, aber die Firma sei beratend und mit dem entsprechenden Know-how auch nach der Realisierung begleitend in die Projekte involviert.

www.wks-energy.com

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