Erhebliche Verkehrsbehinderungen

Erhebliche Verkehrsbehinderungen

Gaggenau (red/uj) - Eine Großbaustelle, die Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben wird, wirft ihre Schatten voraus. Am Montag, 4. November, soll mit dem ersten Bauabschnitt für den Bau des Regenüberlaufbeckens (RÜB 23) im Bereich Hauptstraße / Sulzbacher Straße begonnen werden, der bis Mitte Dezember abgeschlossen werden soll. Erst frühestens Mitte Januar 2019 werden die Arbeiten mit den Bauabschnitten 2 bis 3 fortgesetzt. Deren Fortschritte sind laut Stadtverwaltung witterungsabhängig. Als Bauende ist Ende Juli 2019 geplant.

Bei einer Bürgerversammlung stellten der Planer Felix Riedesel (Büro bgs) sowie Bürgermeister Michael Pfeiffer die Baumaßnahme sowie die Umleitungspläne vor. "An einer Vollsperrung kommen wir nicht vorbei", verwies Pfeiffer auf die umfangreichen Arbeiten samt Baustelleneinrichtung. Er versprach aber, "dass wir alles daran setzen werden, dass es möglichst reibungslos abläuft". Die Kanal-Planung und Ausschreibung hat das Büro bgs erarbeitet. Die Bauleitung erfolgt ebenfalls durch dieses Büro.

Es wurden bereits Gespräche mit dem Daimler-Werk geführt sowie mit den Speditionen, die regelmäßig das Werk ansteuern. Sie sollen bereits auf der B462 zu den jeweiligen Toren geschleust werden, so dass sich die Lkw auf den verschiedenen Umleitungsstrecken verteilen. Gelenkt werden auch die Verkehrsteilnehmer aus dem oberen Murgtal sowie aus Richtung Rastatt. Entsprechende Schilder sind das eine, die persönliche Präsenz etwas anderes. "Wir werden die ersten Tage vor Ort sein und den Verkehr beobachten", versprach Pfeiffer. So könnten gegebenenfalls Optimierungen vorgenommen werden. Und noch etwas lag ihm laut Pressestelle am Herzen: "Oftmals haben Passanten den Eindruck, auf der Baustelle läuft nichts." Dieser Schein trüge. Denn oftmals erfordern beispielsweise Betonarbeiten Trockenzeiten, in denen nicht gearbeitet werden kann. "Wenn es also zu vermeintlichem Stillstand kommt, hat dies seine berechtigten Gründe."

Bauabschnitt 1: Einbau eines Fertigteil-Drosselschachtes und die Errichtung von 18 Meter Kanalstauraum einschließlich eines Vereinigungs-Bauwerks. Durch die unmittelbare Nähe zum Gewerbekanal der EnBW und einer Kanaltiefe von etwa vier Metern ist ein aufwendiger Verbau und eine Wasserhaltung erforderlich. Hinzu kommt, dass im gesamten Baubereich Kampfmittel zu erwarten sind, die aufwendigere Arbeiten zur Arbeits-Sicherung notwendig machen. Insbesondere für den Verbau müsse mit geeignetem Großbohrgerät (Spiralbohrer) unter Aufsicht des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vorgebohrt werden. Der Einbau der großen Schachtbauwerke müsse mit einem großen Mobilkran erfolgen. Beides bedingt, dass in diesem Bereich unter Vollsperrung gearbeitet werden muss, informiert die Stadt. Die Verkehrsführung erfolgt ampelgeregelt. Die Verkehrsteilnehmer aus Richtung Ebersteinstraße können geradeaus in die Sulzbacher Straße und nach rechts in die Hauptstraße fahren.

Aus Richtung Ottenau rechts der Murg (Hauptstraße) kann man nach links in die Ebersteinstraße oder nach rechts in die Sulzbacher Straße abbiegen. Aus Sulzbach kann man geradeaus in die Ebersteinstraße fahren oder nach links abbiegen in die Hauptstraße Richtung Ottenau. In Abstimmung mit der Firma Daimler erfolgt die Zufahrt zur Lkw-Leitstelle über eine provisorische seitliche Zufahrt von der Sulzbacher Straße aus.

Für die gesamte Lkw- und auch Pkw-Zufahrt von und nach Ottenau wird dringend empfohlen, die Umleitung über die B462 zu nutzen. Dazu erfolgt ein entsprechender Hinweis auf der Bundesstraße. Die Bushaltestelle Hauptstraße wird in die Goethestraße verlegt.

Bauabschnitt 2: Vollsperrung der Hauptstraße aus Richtung Ottenau kommend. Es werden 22 Meter Kanalstauraum verlegt und das Bauwerk RÜ 46 umgebaut.

Bauabschnitt 3: Die Sulzbacher Straße ist voll gesperrt. Es werden Kanalstauraum verlegt sowie das Absturzbauwerk errichtet und die Bauwerke RÜ 47 und 48 umgebaut.

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