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Mehr Geltung für Brauerei-Gebäude
Neuordnung: Neben dem Hilberthof (rechts) beginnt die gestaffelte Wohnbebauung, die eine gute Wahrnehmung des historischen Brauereigebäudes (Mitte) ermöglichen soll. Links das geplante Hotel.  Foto: pr
16.05.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (ema) - Zuletzt war es ruhig geworden um die Überplanung des Brauerei-Franz-Areals. Die Planer hatten einige Hausaufgaben zu erledigen, nachdem sie sich bei der Präsentation des städtebaulichen Entwurfs im vergangenen Dezember einige Kritik im Verwaltungs- und Finanzausschuss anhören mussten. Betroffen war nicht das Hotelprojekt samt Brauereimuseum, sondern die üppige Wohnbebauung im östlichen Bereich. Die neue Planung fand nun im Gemeinderat Zustimmung.

Reagieren mussten die Planer auf die Sorge, dass durch die dichte und hohe Wohnbebauung das historische Brauerei-Gebäude nur noch schwerlich wahrnehmbar wäre. Außerdem missfiel die Gestaltung entlang der Rauentaler Straße und die Ecklage an der Franz-Brücke. Diese Defizite scheinen nun aus Sicht des Gemeinderats behoben zu sein. Zu vorgerückter Stunde nickte das Kommunalparlament am Montag den Entwurf diskussionslos ab, ohne dass die angereisten Planer ihr Werk vorstellten.

Das Einvernehmen fußt nun auf folgenden Punkten:

Die Sichtbeziehung von der Franzbrücke und der gegenüberliegenden Murgseite wurde durch Zurücksetzen und Abschrägen der Gebäude verbessert.

Die Rauentaler Straße wird nun städtebaulich durch eine klare Raumkante gefasst.

Durch die Stellung der Baukörper (aufgelockerte Blockrandbebauung mit grünen Innenbereichen) entstehen mehr Freiräume im Quartier. Dadurch soll die Grünverbindung in Richtung Murg verbessert werden.

Der Zugang zum Quartier von der Rauentaler Straße wurde so geändert, dass die Achse zum Wasserturm aufgeweitet und die Raumkanten des historischen Brauereigebäudes wahrnehmbar werden. Eine neue Wegführung verbessert die Zugänglichkeit zum Quartier.

Die Gebäudekanten wurden angepasst und im Innern des Areals verkleinert. Ergebnis: eine Staffelung hin zum Brauereigebäude, das dadurch stärker betont wird.

Die Ecklage an der Kreuzung Rauentaler Straße/Ludwigring wird durch einen städtebaulichen "Hochpunkt" akzentuiert.

Im westlichen Teil hat sich an den Plänen für das Brauerei- und Hotelprojekt samt Boardinghaus nichts geändert.

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