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Nie war das Nass so begehrt
Der Kurs am Sämannsee offenbart manche Tücke. Einige Läufer verlieren im Matsch sogar einen Schuh.  Foto: Friedrich
06.08.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (sb) - Die 373 Teilnehmer des Extrem-Cross von TV Winterdorf und "Laufwelt" hatten gestern einen klaren Vorteil gegenüber den Zuschauern: Sie durften sich bei den Hindernissen abkühlen und hatten so bei extremer Hitze wenigstens für kurze Zeit die Möglichkeit, erfrischendes Nass zu genießen.

Zum elften Mal absolvierten die Athleten den zwei Kilometer langen Rundkurs, den es fünfmal zu bewältigen galt. "Die zweite Runde ist die härteste", meint Torsten Frauendorf bereits vor dem Start. Er muss es wissen, schließlich ist er in Wintersdorf bereits zum zehnten Mal am Start. "Den Gedanken aufzugeben hat man immer mal wieder, am Ende aber tragen einen die Zuschauer ins Ziel", erzählt er.

Auch dieses Mal sind zahlreiche Zuschauer gekommen. Sie stehen gleich am ersten großen Hindernis. Das Matschloch sieht diesmal aufgrund des geringen Wasserstands zwar harmloser aus als sonst, bleibt aber tückisch. Denn wo sonst Wasser zu finden ist, ist fast nur Matsch. Der ein oder andere verliert sogar seinen Schuh.

Wer es durch den Matsch, oft auch mit Unterstützung der rund 100 Helfer des TV Wintersdorf, geschafft hat, der darf anschließend die zahlreichen Sand- und Kiesberge emporklimmen. "Zwar sind die Berge in diesem Jahr nicht ganz so hoch, dafür aber sind es deutlich mehr", berichtet TVW-Vorsitzender Martin Hauns. Sein Dank gilt vor allem Rolf Kreiser und Michael Götz, die den abwechslungsreichen Rundkurs geplant haben. Dieser ist so anstrengend, dass die ersten bereits nach den Sand- und Kiesbergen nicht mehr rennen, sondern lieber laufen und sich mit Wasser versorgen lassen. Doch aufgeben gilt nicht. Und so warten nun zwei Heuhindernisse auf die Teilnehmer. Schnell noch durch den Sand und unter einem Volleyballnetz hindurch - und schon steht der erste Wassergraben vor den Teilnehmern. Der Sandbach führt in diesem Jahr deutlich weniger Wasser. Trotzdem springen einige Athleten beherzt hinein.

Das erste Mal aktiv mit dabei ist Kieswerksbesitzer Jochen Sämann. Er freut sich vor dem Start, sein Werk einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Was sie da gleich erwartet, wissen Markus Klemm und Gerhard Kühner dagegen nur zu gut: "Wenn das Wasser erst mal in den Schuhen steckt, dann steigt der Kampfeswille", lacht Klemm, während Kühner von den Schmerzen in der Wade berichtet, die er spätestens ab der zweiten Runde erwartet. Schließlich sind diesmal "einige echte Muskelbrecher" dabei, also besonders kurze und steile An- und Abstiege, wie Axel Hansert-Berger von der "Laufwelt" weiß.

Sieger wurde Frederick Kogel in einer Zeit von 44:20 Minuten. Im Ziel hatte er eine halbe Minute Vorsprung auf den zweitplatzierten Sebastian Piezarek. Platz drei sicherte sich Frederic Osterstock (45:48). Bei den Frauen gewann Marika Schneider (59:49) mit deutlichem Vorsprung vor Elke Wagner (1:02:44 Stunden) und Catrin Deck (1:03:28). Von den 373 gestarteten Teilnehmern erreichten 103 Frauen und 256 Männer das Ziel. Als Letzte kam Vanessa Hegener an. Nach 1:55:55 Stunden wurde sie vom Publikum für ihr Durchhaltevermögen gefeiert.

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