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25 Prozent mehr Pflegebedürftige
Überdurchschnittlich viele Menschen im Landkreis Rastatt erhalten Leistungen der Pflegeversicherung. Im Landesdurchschnitt sind es etwas weniger.  Foto: dpa
14.08.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (sl) - Genau 7302 Menschen waren im Jahr 2015 im Landkreis Rastatt pflegebedürftig. Inzwischen dürften es schon etliche mehr sein. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Pflegebedürftigen rechnerisch auf 9110 ansteigen. Ein Plus von fast 25 Prozent.

Diese Berechnungen legte der Leiter des Kreissozialamts, Ernst Jung, dem Kreistagsausschuss für soziale Angelegenheiten bei dessen jüngster Sitzung vor.

Nach den vorliegenden Berechnungen des Statistischen Landesamts und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) wird sich die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in der Zeit von 2015 bis zum Jahr 2030 landesweit um rund 26 Prozent erhöhen. Der Landkreis Rastatt wies nach der aktuellen Pflegestatistik Baden-Württemberg zum Jahresende 2015 mit 3,2 Pflegebedürftigen je 100 Einwohner eine gegenüber dem Landesdurchschnitt (drei Prozent) höhere Pflegequote aus. Demnach erhalten im Landkreis Rastatt überdurchschnittlich viele Menschen Leistungen der Pflegeversicherung.

Sofern pflegebedürftige Menschen die notwendigen Pflegeleistungen nicht selbst aus ihrem Einkommen und Vermögen oder durch Leistungen Dritter, zum Beispiel der Pflegeversicherung, bestreiten können, werden die ungedeckten Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege übernommen. Überdurchschnittlich viele Heimbewohner im Landkreis Rastatt benötigen Sozialhilfeleistungen zur Bestreitung der monatlichen Heimkosten und erhalten sie auch. Dabei lag der Nettoaufwand im Jahr 2016 pro Leistungsempfänger mit 10967 Euro im Landkreis Rastatt allerdings deutlich unter dem Landesdurchschnitt mit 12901 Euro. Gab der Landkreis 2017 7,61 Millionen Euro für die Hilfe zur Pflege aus, werden es dieses Jahr wohl 8,4 Millionen Euro sein, prognostizierte Ernst Jung. Enorme Bedarfssteigerungen erwartet er bei der Tages- und der Kurzzeitpflege. Auch die im Landkreis im Landesvergleich häufige häusliche Pflege von Angehörigen dürfte seiner Meinung nach abnehmen - Grund ist die gute Konjunkturlage und der Arbeitskräftebedarf der heimischen Wirtschaft.

Ausschussmitglied Arne Pfirrmann machte darauf aufmerksam, dass 20 Prozent der Pflegebedürftigen keine Hochbetagten sind, sondern unter 65 Jahre. Er regte spezifische Angebote für jüngere Pflegebedürftige an: "Darauf sollten wir auch das Augenmerk legen".

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