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Badbetreiber strahlen
Erfrischung bei schweißtreibenden Temperaturen: Nicht nur Kinder haben Spaß im Rastatter Natura. Foto: Vetter
18.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Sabine Wenzke

Rastatt - Sonne satt, Schwitzen ohne Ende. Da hilft meist nur eine kalte Dusche oder Eintauchen ins erquickende Nass. Der Sommer 2018 macht seinem Namen alle Ehre und sorgt für strahlende Gesichter bei den Badbetreibern, die stattliche Besucherzahlen vermelden können. Ganz anders noch als 2017, als der Sommer sich als launische Diva aufführte und mit Wetterkapriolen für kräftige Einbrüche bei den Gästezahlen sorgte. In diesem Jahr ist alles ganz anders. Schon jetzt liegen drei von vier Freibädern weit über dem Saisonergebnis vom Vorjahr.

Dazu gehört auch das Natura in Rastatt. Bis Mitte August suchten rund 67700 Menschen Erholung im Freibad am Schwalbenrain, im Vorjahr waren es am Saisonende 51500, berichtet Tobias Peter, Bäderleiter des Eigenbetriebs Bäder, Versorgung und Verkehr, auf Anfrage des BT. Verhalten war zwar der Auftakt im Mai, doch mit steigenden Temperaturen und den Ferien haben sich auch die Gästezahlen erhöht. Wurden im Wonnemonat durchschnittlich 350 Gäste pro Tag gezählt, so waren es im Juni 450, im Juli 1000 und im August bisher gut 1100 am Tag. Und eines ist bereits abzusehen: Der Sommer gibt richtig Gas und beschert dem städtischen Eigenbetrieb ein Rekordergebnis, zumindest seit dieser die Bäder Natura und Alohra betreibt. Der beste Tag, an dem sich 2947 Erholungssuchende im Erlebnisbecken tummelten oder ihre Bahnen im schönen 50-Meter-Sportbecken zogen, war der 5. August, der schlechteste am 20. Mai mit drei Besuchern.

Das Terrassenbad in Durmersheim wurde bis Mitte August von 62000 Besuchern besucht, der beste Tag war bisher der 27. Juli mit 1941 Badegästen. Im Vergleich zum Vorjahr verlief die erste Hälfte der Freibadsaison mit 5000 Besuchern weniger zwar etwas schlechter - doch das wurde bei den hochsommerlichen Temperaturen locker aufgeholt. Schon jetzt liegt die Besucherzahl um 12000 Gäste höher als am Ende der Saison 2017. Und die Prognosen stehen weiter auf Hoch. Passend zur Party "House am See", die am 25. August ab 16 Uhr erstmals im Durmersheimer Terrassenbad steigt.

Auch das Schwimmbad in Malsch konnte ordentlich zulegen: 52592 Besucher kamen schon bis Mitte August, rund 49300 Gäste waren es im vergangenen Jahr bis Anfang September. Stärkster Tag war in diesem Jahr bisher der 5. August mit 1631 Besuchern, der schwächste am 13. Mai: An diesem Tag kam kein einziger Schwimmer in die Freizeiteinrichtung.

Im Cuppamare in Kuppenheim waren es Mitte August mit Beginn der Freibadesaison weit über 50000 Besucher, seit Jahresbeginn gar 82000, informiert Bürgermeister Karsten Mußler. Und dabei fehlen dem Cuppamare ganze drei Wochen, in denen es aufgrund einer außerplanmäßigen Reparatur und wegen eines schweren Wasserschadens in der Technik nach einem Unwetter geschlossen werden musste. Wenn das nicht passiert wäre, "dann hätten wir noch 10000 Besucher mehr gehabt", ist Mußler überzeugt, der sich mit den bisherigen Besucherzahlen zufrieden zeigt: "Wir liegen sehr gut". Zum Vergleich: 93000 Besucher waren es insgesamt von Anfang des Jahres 2017 bis zum Ende der Freibadsaison. Der am besten besuchte Tag war in diesem Jahr bislang der 29. Juli - er lockte 2540 Erholungssuchende in das Familienbad.

Das Cuppamare hat im Internet-Netzwerk Facebook für Diskussionen gesorgt. Unter anderem wurde kritisiert, dass der Eintrittspreis zu hoch sei, da die Attraktion, das Wellenbad, seit Jahren defekt und nicht mehr in Betrieb ist. "Wir haben nicht nur ein Freibad, sondern auch ein Hallenbad", gibt Mußler zu bedenken. Für das Wellenbecken werden bisher keine Zuschüsse gewährt, außerdem müsste nicht nur die Anlage, sondern auch das gesamte Becken komplett saniert werden. Das koste viel Geld und sei eine Entscheidung für die Zukunft, sagt Mußler, der auf andere Attraktionen verweist, die mit den Jahren hinzugekommen sind wie Ganzjahresrutsche, Beachbereich oder ganz aktuell das neue Spielgerät im Kinderbecken. Das alljährliche Bad-Defizit für die Stadt beziffert der Bürgermeister auf 600000 bis 800000 Euro.

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