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Alohra startet mit Verzögerung
Schwimmmeister Michael Rastätter präsentiert ein ausgetauschtes Stück Chlorgasleitung. Im Hintergrund der reparierte Schwallwasserbehälter.  Foto: Vetter
08.09.2018 - 00:00 Uhr
Von Frank Vetter

Rastatt - Das Rastatter Hallenbad Alohra öffnet am Montag wieder seine Pforten. Ursprünglich sollte das Bad nach der alljährlichen Revision bereits gestern startklar sein, ein Leck in einem Wasserbehälter verhinderte dies jedoch.

Schwallwasserbehälter heißt der Tank, an dem in der vergangenen Woche eine Undichtigkeit in der Außenwand festgestellt wurde. Durch den rund 14000 Liter fassenden Behälter fließt das Wasser für das Kinderplanschbecken. Der Tank ist Teil der Umwälzanlage des Beckens. "Die Reparatur konnte nur von innen erfolgen. Dazu mussten wir bei befülltem Tank nach der undichten Stelle suchen", erläutert Tobias Peter, bei den Stadtwerken zuständig für die beiden Schwimmbäder Alohra und Natura. Nachdem die Leckage schnell gefunden worden sei, habe das Wasser für die Reparatur durch eine Fachfirma abgelassen werden müssen. "Das Alohra ist fast ein halbes Jahrhundert alt, da kommen zu den turnusmäßigen Instandhaltungsarbeiten eben immer wieder Extras hinzu", so Bäderleiter Peter weiter.

Das Herzstück eines Schwimmbads ist die Wasseraufbereitung. Und hier die Chlorgasanlage. Diese ist in einem Servicegebäude außerhalb des eigentlichen Alohra untergebracht. Im Vorfeld der Revisionsarbeiten, die am 26. Juli begonnen hatten, hat eine Überprüfung der Anlage, zu der der Experte für Schwimmbadsicherheit, Dr. Frank Hülshorst, hinzugezogen worden war, Handlungsbedarf ergeben. Die Kunststoffleitungen zur Chlorgasführung müssten alle paar Jahre ausgetauscht werden, erklärt Schwimmmeister Michael Rastätter. Diese Arbeiten sind abgeschlossen.

Bevor der Badebetrieb wieder aufgenommen werden kann, muss die Chlorgasanlage für jedes der vier Alohrabecken - Plansch- und Lehrschwimmbecken, Hallenschwimmbad und Außenbecken - eingestellt werden. Diese Parametrierung erlaube keine Toleranzen, betonten Michael Rastätter und Tobias Peter. Kein Wunder, das chemische Element Chlorgas ist hochgiftig. Die Chlorgasanlage des Alohras werde daher ständig überwacht, alle wichtigen Einheiten der Anlage seien doppelt angesichert, so der Bäderleiter und der Schwimmmeister. Im Falle einer Störung werde im Chlorgasraum selbst, in der Schwimmmeisterkabine und in der Leitstelle der Stadtwerke ein Alarm ausgelöst.

Neben diesen beiden aufwendigeren Instandsetzungen erledigten die Alohra-Mitarbeiter und beauftragte Fremdfirmen während der vergangenen Wochen die üblichen Revisionsarbeiten: Fließen austauschen, Maler- und Putzarbeiten oder Betonabplatzungen ersetzen. Wegen der Reparatur am Schwallwasserbehälter verteuern sich die Revisionsmaßnahmen auf rund 80000 Euro, angesetzt worden waren vom Eigenbetrieb Bäder, Versorgung und Verkehr 60000 bis 70000 Euro.

Wenn es am Montag wieder losgeht mit dem Badebetrieb im Alohra, dann können sich die kleinsten Badegäste auf eine neue Attraktion freuen: Im Kleinkinderbereich erwartet sie ein neues Spielhaus.

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