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Richtungsstreit bei FuR
Richtungsstreit bei FuR
12.10.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (ema) - Ein Dreivierteljahr vor der Kommunalwahl hat ein Richtungsstreit innerhalb der Wählervereinigung "Für unser Rastatt" (FuR) zu Verwerfungen in dem Verein gesorgt. Der frühere Vorsitzende Volker Herm sowie vier weitere Mitglieder sind ausgetreten, wie der amtierende Vereinschef und Stadtrat Michael Ams dem BT bestätigte. Der Gründungsvorsitzende und Ex-OB Klaus-Eckhard Walker hat bereits vor einigen Monaten FuR den Rücken gekehrt.

Herm begründete seinen Schritt im BT-Gespräch damit, dass ihm "eine klare öffentliche Positionierung" der FuR-Fraktion "mehr und mehr gefehlt hat". Er spricht nicht von grundsätzlichen Unstimmigkeiten oder Grabenkämpfen, sondern von unterschiedlichen Auffassungen bei einzelnen Sachthemen. Als Beispiele nennt Herm die Positionierung zu den Erweiterungsplänen für das Benz-Werk sowie zur Querspange im Münchfeld.

Herm war von 2013 bis 2016 Vorsitzender und löste damals den Gründungsvorsitzenden Klaus-Eckhard Walker ab, der nach der verloren gegangenen OB-Wahl die Wählervereinigung aus der Taufe gehoben hatte. FuR gelang 2009 der Einzug in den Gemeinderat; mit drei Mandaten erhielt man zunächst sogar Fraktionsstatus, der jedoch zwischenzeitlich verloren ging, als der einstige Spitzenkandidat Nikolas Rheinboldt zu den Freien Wählern wechselte. 2014 errang FuR dann sogar vier Sitze.

In den ersten Jahren war der Politikstil von FuR mit ihren zurzeit rund 100 Mitgliedern überwiegend durch eine fundamentale Konfrontation gegenüber OB Hans Jürgen Pütsch geprägt. Im Reigen der Gruppierungen grenzte sich die Wählervereinigung mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Simone Walker immer wieder ab. In jüngster Vergangenheit wandelte sich der Politikstil. Vorsitzender Michael Ams, der vor zwei Jahren das Ruder von Herm übernahm, kennt den Vorwurf, dass FuR mittlerweile "immer alles mitmacht". Der Vorsitzende weist dies zurück. "Das ist definitiv nicht der Fall. Wir begleiten die Arbeit der Verwaltung kritisch."

Ams distanziert sich aber auch klar von Forderungen, wonach die Wählervereinigung weiter den konfrontativen Stil des früheren OB Walker als eine Art "Alleinstellungsmerkmal" fortführen solle. "Das hätte uns nicht weitergebracht. Wir haben Verantwortung für die ganze Stadt", hält Ams dagegen. Beispiel Werkserweiterung: "Wir können nicht gegen Daimler sein", sagt der Vorsitzende. Man müsse aber eine Lösung finden, die auch allen Nutzern gerecht werde.

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